Albanien, Nordmazedonien und Kosovo - Politische Studienreise

Mit Übernachtung
Mi. 27.05. – Sa. 06.06.2026
Albanien
Max. 16 Gruppengröße
Ab 1.889 € Gebühr
Veranstalter: Alsharq Reise GmbH
83Bildungsurlaube insgesamt20 aktuelle
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Beschreibung

Eine Vielzahl von verschiedenen Identitäten trennen die Einwohner*innen auf dem Balkan voneinander - oder verbinden sie. Wie sieht das im Falle der Skipetaren, den Albaner*innen aus? Wer ist überhaupt ein*e Albaner*in? Ausgehend vom albanischen Nationalstaat fällt gleich ins Auge, dass tatsächlich mehr „Albanisch-stämmige“ außerhalb, als innerhalb Albaniens leben - besonders in den Nachbarländern Kosovo und Nordmazedonien.

Wer sind „die Albaner*innen“? - Unter dieser plakativen Frage organisieren wir unsere Studien- und Begegnungsreise nach Albanien, Kosovo und Nordmazedonien. 

Die Rolle der albanischen Sprache und Identität

Das wichtigste vereinende Kulturgut ist wohl die albanische Sprache, mit deren Hilfe auch ein gemeinsames Geschichtsverständnis gepflegt wird. Dem stehen die unterschiedlichen Lebensumstände entgegen – geografisch in drei Staaten und historisch über Generationen getrennt. Wie spiegelt sich dies im Selbstverständnis als „Albanerin“ wider? Oder wie ist heute das Verhältnis von Albanerinnen zur Religion? Bei den benachbarten Slawinnen und Griechinnen, ja sogar in diplomatischen Kreisen von EU-Europa, gelten Albanerinnen oft als Musliminnen (– und in Griechenland werden christliche Albanerinnen automatisch zu Griechinnen!). Hat sich daran, nach 40 Jahren kommunistischer Diktatur und Religionsverbot, etwas geändert?

Die Herausforderungen albanischer Identität im "Balkan-"kontext

In persönlichen Begegnungen und Gesprächen mit Albaner*innen wollen wir uns unterwegs ein eigenes Bild verschaffen, zu den zahlreichen Facetten albanischer Identität, zwischen Fremdzuschreibungen und Selbstverständnis.

Überwindung von Stereotypen und Würdigung kultureller Vielfalt

Dafür besuchen wir drei Balkanländer und deren Hauptstädte (Tirana, Prishtina, Skopje) und begeben uns zu den lokalen Mehr- und Minderheiten. Zu Letzteren gehören z.B. die slawischstämmigen Menschen, die am Prespasee in Albanien leben, oder die albanischstämmigen Menschen im slawisch dominierten Nordmazedonien. Thematische Vorträge und Einblicke in zivilgesellschaftliche Projekte vor Ort versorgen uns mit zusätzlichem Diskussionsstoff und Hintergrundinformationen.

Um es vorwegzunehmen: Einseitige Zuschreibungen werden der Situation selten gerecht. Natürlich ist auf unserer grenzübergreifenden Rundfahrt auch Platz für die sonst bekannten kulturellen Highlights und die oft atemberaubenden Naturschönheiten.

Info und Anmeldung unter: www.alsharq-reise.de/de/tour/albanien-nordmazedonien-und-kosovo-2026-05

Zielgruppe

An alle Interessierten Personen

Vorkenntnissse

Keine

Hinweis zum Preis

Normalpreis: 1689 €

Anerkennung als Bildungsurlaub

Liegt vor für
Berlin
Rheinland-Pfalz
Thüringen
Wird auf Wunsch beantragt für
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Brandenburg
Hessen
Niedersachsen
Saarland

Kursort

Der Bildungsurlaub findet statt in Albanien
Adresse nicht verfügbar
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Veranstalter

logo Alsharq Reise GmbH

Alsharq Reise GmbH

Berlin
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Alsharq Reise

Alsharq bietet Studienreisen und digitale Formate mit einem politischen und gesellschaftlichen Fokus.

 

Begleitet von unserem engagierten jungen Team ermöglichen die Reisen und digitalen Veranstaltungen einzigartig persönliche Einblicke in die facettenreichen Gesellschaften Westasiens, Nordafrikas, in postmigrantische Strukturen in Deutschlad und darüber hinaus. Unsere Programme verbinden Politik, Kultur und Natur und leben von vielfältigen Begegnungen mit den Menschen vor Ort.

 

Differenzierte Einblicke und Multi-Perspektivität

Die gesellschaftlichen und politischen Realitäten der Zielländer stehen im Fokus unserer Reisen. Wir wollen eine differenzierte Sichtweise auf unsere Zielregion vermitteln. Dabei verfolgen wir den Anspruch, dass die Teilnehmenden bestehende Meinungsbilder hinterfragen und sich mit neuen Perspektiven möglichst unvoreingenommen auseinandersetzen.

 

Begegnungen im Vordergrund

Dies versuchen wir insbesondere durch Begegnungen und Diskussionen mit Menschen vor Ort zu erreichen. Dabei verfolgen wir den Anspruch, die Sichtweisen sowohl von “ganz normalen Menschen” als auch von Politiker*innen, Akademiker*innen und Aktivist*innen kennenzulernen. Ebenso versuchen wir, den Teilnehmenden sowohl städtische als auch ländliche Kontexte näher zu bringen. Stets ist es unser Anspruch, mit den Gesprächspartner*innen und natürlich auch mit den Teilnehmenden auf Augenhöhe zu interagieren.

Durch die Begegnungen wollen wir nicht nur Realitäten vor Ort besser verstehen, sondern in einen Austausch treten. Ziel ist auch, dass aus Begegnungen Kooperationen entstehen, siehe Punkt Intendierter Impact.

 

Vielfalt an Formaten

Wir versuchen, den Teilnehmenden die sozialen und politischen Realitäten mit möglichst vielfältigen Formaten zu vermitteln: Vorträge, Expert*innengespräche, Diskussionen, Stadtrundgänge, Wanderungen oder auch Kochkurse mit lokalen Familien sind nur einige Beispiele dafür, mit welchen unterschiedlichen Methoden wir Inhalte vermitteln möchten.

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Die Informationen zu diesem Inserat stammen vom Veranstalter. Bei Fragen oder zur Buchung kontaktieren Sie ihn bitte drirekt über die Kontaktfunktion oder telefonisch.
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