Liebe, Freund*innenschaft und Fürsorge sind nicht nur privat, sondern politisch. Im Seminar fragen wir, welche Vorstellungen von „Normalität“ – wie Kleinfamilie, Hetero-Beziehungen oder romantische Exklusivität – unser Zusammenleben prägen und woher sie kommen. Gleichzeitig schauen wir auf andere Formen von Beziehungen: Wahlverwandtschaften, queere Freundinnenschaft oder geteilte Fürsorge-Modelle.
In fünf Tagen verbinden wir Impulse von Referent*innen mit Selbstreflexion, kreativen Gruppenmethoden und intensivem Austausch. So entsteht ein Lernraum, in dem persönliche Erfahrungen mit gesellschaftspolitischen Fragen zusammenfinden. Vielfältige Formen von Liebe und Sorge können hier Freiräume eröffnen und als Gegenentwurf zu autoritären und rechten Vorstellungen von „Normalität“ verstanden und gelebt werden.