Andalusien! Flamenco – Tapas – Sonne – Strand, daran denken wir zuerst bei den Worten Spanien und Andalusien. Abseits von den Touristenströmen führt uns der Bildungsurlaub in die weißen Bergdörfer des Naturparks Sierra de Tejada almihara y Almaha östlich von Malaga. Diese Region zwischen Mittelmeer und Gebirge wird geprägt sowohl durch Trockenheit und starke Regenfälle. Der Duft von Pinien, Jasmin, Rosmarin und Thymian steigt uns jeden Tag in die Nasen.
Mit lokalen Experten entdecken wir während unserer Exkursionen den Naturpark, Talsperren und die lokale Landwirtschaft. Wir beschäftigen uns primär mit klimapolitischen Fragen, besonders welche Herausforderungen Deutschland und Spanien gemeinsam haben. Das Klima macht keinen Stopp an Landesgrenzen.
Untergebracht sind wir in Canillas de Albaida, einem der weißen Dörfer von Andalusien, in einem kleinen Hotel im Ortskern. Jeden Morgen werden wir hier mit einem guten spanischen Frühstück beginnen und am Abend von der spanischen Küche im Ort profitieren.
Da die Anreise sehr weit ist, unterstützen wir Euch gern, wenn Ihr den Aufenthalt verlängern wollt und noch mehr von der Region kennen lernen wollt.
Termin: 21.3.–28.3.2026 und 11.4.–18.4.2026
Ort: Posada La Plaza, Canillas de Albaida, Spanien
Gebühr: 875 Euro (im Doppelzimmer), 110 Euro Aufpreis für Einzelzimmer
Leistungen: Unterkunft im Hotel mit HP, Exkursionen, Seminarleitung, Seminarmaterial, Versicherungen, Reisepreissicherungsschein, Vorbesprechung.
Über uns
Seit 1984 bieten wir Bildungsurlaube mit den thematischen Schwerpunkten Pädagogik, Umweltpolitik, Ökologie und Naturschutz im Rahmen der politischen Bildung an. Es geht uns darum, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Politik so gestaltet werden kann, dass menschliches Wirken auf diesem Planeten zukunftsfähig und dauerhaft ausgerichtet werden kann. Wir versuchen, anhand positiver Beispiele zu zeigen, welcher Reichtum an Natur noch existiert, von welchen Konflikten Natur und Ökologie bedroht sind, und wie Schutzstrategien sinnvoll umgesetzt werden können.
In diesem Spannungsfeld möchten wir in unseren Bildungsurlauben mit den Teilnehmern erarbeiten, welche Möglichkeiten wir heute immer noch haben, um uns an dieser Auseinandersetzung politisch zu beteiligen. Dazu gehört im Rahmen der politischen Bildung, dass wir in ausgesuchten naturnahen Regionen mit Fahrrädern, Kanus oder zu Fuß unterwegs sind, Natur sinnlich erleben, und uns mit den politischen Konflikten, wie und von wem Natur genutzt werden soll, beschäftigen.
In der direkten Auseinandersetzung mit Natur und Umwelt versuchen wir in vielen Gesprächen mit Fachleuten vor Ort, einen Zugang zu den Themen Ökologie, Naturschutz und Umweltpolitik zu finden. Diese Herausforderung betrifft uns alle, egal, welcher Arbeit wir nachgehen, egal, welchen Status wir in unserer Gesellschaft haben. Bildungsurlaub soll gerade denen Möglichkeiten zur politischen Bildung eröffnen, denen aufgrund ihrer sonstigen Verpflichtungen am Arbeitsplatz wenig Zeit für Politik zur Verfügung steht. Dabei hat aber niemand ins Gesetz geschrieben, dass Bildung nicht auch Freude machen darf! Wir versuchen, unsere Seminare so zu gestalten, dass Bildung als ein wichtiges Lebensziel wieder attraktiv für alle wird.