Was bedeutet es, diskriminierungssensibel zu handeln?
Diskriminierung und Ungleichheit sind tief in gesellschaftlichen Strukturen verankert und wirken auch im beruflichen Alltag von Behörden und Organisationen. Häufig treten sie nicht offen, sondern subtil, unbewusst oder strukturell auf. Dies stellt Mitarbeitende und Führungskräfte vor die Aufgabe, das eigene Handeln, institutionelle Routinen und organisationale Rahmenbedingungen kritisch zu reflektieren.
Dieser Bildungsurlaub lädt dazu ein, sich mit den Mechanismen von Diskriminierung auseinanderzusetzen und eine diskriminierungssensible Haltung zu entwickeln. Dabei geht es sowohl um die Auseinandersetzung mit rechtlichen Vorgaben und institutionellen Verantwortlichkeiten als auch um die Reflexion eigener Perspektiven, Rollen und Handlungsspielräume. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Diversität als Ressource verstanden und Diskriminierung im beruflichen Kontext wirksam begegnet werden kann.
Die Teilnehmenden setzen sich mit unterschiedlichen Diskriminierungsdimensionen auseinander und beleuchten, wie Machtverhältnisse, Vorurteile und institutionelle Strukturen Entscheidungen und Arbeitsprozesse beeinflussen. Der Bildungsurlaub bietet Raum, innezuhalten, Erfahrungen auszutauschen und Handlungsmöglichkeiten für den eigenen Arbeitsalltag zu entwickeln.
Zentrale Fragestellungen sind unter anderem:
Themen des Bildungsurlaubs
Die Schulung verbindet theoretische Impulse aus der Antidiskriminierungsforschung, der Diversitätstheorie und der Sozialpsychologie mit praxisnahen Übungen, Fallbeispielen und kollegialem Austausch. Ziel ist es, Orientierung zu geben, Handlungssicherheit zu stärken und diskriminierungssensible Perspektiven für den beruflichen Alltag zu entwickeln.
Ziel des Bildungsurlaubs
Ziel des Bildungsurlaubs ist es, Diskriminierung im persönlichen, beruflichen und institutionellen Kontext zu erkennen, zu reflektieren und Handlungskompetenzen für einen diskriminierungssensiblen Umgang im Arbeitsalltag aufzubauen.