Der (Arbeits-)Alltag ist oftmals geprägt von Ungleichheiten. So gibt es zum Beispiel nach wie vor Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen oder zwischen Migrant*innen und Deutschen. Das Elternhaus beeinflusst in Deutschland immer noch maßgeblich die Bildungschancen. Viele Menschen erleben Diskriminierung am Arbeitsplatz, haben wenig Mitbestimmung über das eigene Arbeiten und fühlen sich überlastet und ausgebrannt.
Wir wollen uns die Arbeitswelt in Deutschland anschauen und aus vergangenen und gegenwärtigen Kämpfen für eine bessere und faire Arbeits- und Lebenswelt lernen. Gemeinsam fragen wir danach, wie wir das (eigene) Arbeitsleben verändern können.
In einer Stadtführung und anhand von Biografien lernen wir feministische, migrantische und oft wenig bekannte Arbeitskämpfe kennen. Wir verschaffen uns außerdem Einblick in erfolgreiche, gegenwärtige (gewerkschaftliche) Bewegungen.
Wir lassen uns von alternativen Modellen inspirieren, in denen das Leben, Arbeiten und Wirtschaften bereits andersorganisiert werden und lernen in Exkursionen z. B. Kollektivbetriebe kennen. Nicht zuletzt wird es um konkrete individuelle und politische Handlungsmöglichkeiten gegen Diskriminierung und Überlastung am Arbeitsplatz gehen.