Über kaum ein anderes Land Südosteuropas ist in den vergangenen Jahren so viel berichtet, geforscht und geschrieben worden. Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen - wissen die meiste Menschen so gut wie nichts über Bosnien und Herzegowina.
Für gewöhnlich prägen die Bilder des Krieges (1992 – 1995), die während der mehr als drei Jahre andauernden Kämpfe zwischen den drei größten Volksgruppen des Landes (bosnische Muslime, bosnische Kroaten, bosnische Serben) zum medialen Alltag Resteuropas gehörten, die Vorstellungen von diesem Land. Der Bosnienkrieg, der sich vor allem gegen die Zivilbevölkerung richtete und währendem dem der Begriff „ethnische Säuberung“ traurige Berühmtheit erlangte, gilt als einer der blutigsten Konflikte in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Mehr als 100.000 Menschen fielen ihm zum Opfer.
Seit über 25 Jahren schweigen die Waffen nun, doch die Spuren des Krieges sind weiterhin sichtbar Der Friedensvertrag von Dayton hat Bosnien und Herzegowina 1995 Frieden gebracht, er hat es aber nicht geschafft, die Spaltung des Landes zu überwinden. Der Krieg hat das Land zerrissen, Erinnerungen quälen, Politiker schüren vermeintlich ethnische Konflikte. Korruption, Nationalismus und Armut prägen den Alltag der Menschen. Das ist die eine Seite des Landes.
Infos und Anmeldung unter: www.alsharq-reise.de/de/tour/bosnien-herzegowina-politische-studienreise-08-2026
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Alsharq Reise
Alsharq bietet Studienreisen und digitale Formate mit einem politischen und gesellschaftlichen Fokus.
Begleitet von unserem engagierten jungen Team ermöglichen die Reisen und digitalen Veranstaltungen einzigartig persönliche Einblicke in die facettenreichen Gesellschaften Westasiens, Nordafrikas, in postmigrantische Strukturen in Deutschlad und darüber hinaus. Unsere Programme verbinden Politik, Kultur und Natur und leben von vielfältigen Begegnungen mit den Menschen vor Ort.
Differenzierte Einblicke und Multi-Perspektivität
Die gesellschaftlichen und politischen Realitäten der Zielländer stehen im Fokus unserer Reisen. Wir wollen eine differenzierte Sichtweise auf unsere Zielregion vermitteln. Dabei verfolgen wir den Anspruch, dass die Teilnehmenden bestehende Meinungsbilder hinterfragen und sich mit neuen Perspektiven möglichst unvoreingenommen auseinandersetzen.
Begegnungen im Vordergrund
Dies versuchen wir insbesondere durch Begegnungen und Diskussionen mit Menschen vor Ort zu erreichen. Dabei verfolgen wir den Anspruch, die Sichtweisen sowohl von “ganz normalen Menschen” als auch von Politiker*innen, Akademiker*innen und Aktivist*innen kennenzulernen. Ebenso versuchen wir, den Teilnehmenden sowohl städtische als auch ländliche Kontexte näher zu bringen. Stets ist es unser Anspruch, mit den Gesprächspartner*innen und natürlich auch mit den Teilnehmenden auf Augenhöhe zu interagieren.
Durch die Begegnungen wollen wir nicht nur Realitäten vor Ort besser verstehen, sondern in einen Austausch treten. Ziel ist auch, dass aus Begegnungen Kooperationen entstehen, siehe Punkt Intendierter Impact.
Vielfalt an Formaten
Wir versuchen, den Teilnehmenden die sozialen und politischen Realitäten mit möglichst vielfältigen Formaten zu vermitteln: Vorträge, Expert*innengespräche, Diskussionen, Stadtrundgänge, Wanderungen oder auch Kochkurse mit lokalen Familien sind nur einige Beispiele dafür, mit welchen unterschiedlichen Methoden wir Inhalte vermitteln möchten.
Der Veranstalter beantwortet gerne Ihre Fragen per Telefon oder E-Mail.
Ihre Angaben werden an den Veranstalter übermittelt und vorübergehend gespeichert. Weitere Informationen, auch zu Ihren Rechten, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Der Veranstalter sendet Ihnen gerne weitere Details zum Kurs sowie alle benötigten Antragsunterlagen für Ihren Arbeitgeber zu.
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