„Theater ist eine Form des Wissens; es sollte und kann auch ein Mittel zur Transformation der Gesellschaft sein.“ – Augusto Boal
Ungerechtigkeit, Ausgrenzung und Sprachlosigkeit begegnen uns jeden Tag – im Beruf, in der Politik, auf der Straße oder im eigenen Umfeld. Oft spüren wir, dass etwas nicht stimmt, aber wissen nicht, wie wir reagieren können. Wie können wir handlungsfähig bleiben, ohne uns ohnmächtig zu fühlen? Dieses Seminar lädt dich ein, neue Wege zu entdecken, gesellschaftliche Konflikte sichtbar zu machen und Veränderung aktiv zu gestalten.
Im Mittelpunkt steht das Theater der Unterdrückten nach Augusto Boal – ein kraftvolles Werkzeug, das Theater und politische Bildung miteinander verbindet. Hier wirst du nicht nur Zuschauerin, sondern selbst Akteurin: Du lernst Methoden kennen, mit denen du soziale Themen auf die Bühne bringst, in Rollen schlüpfst, Perspektiven wechselst und gemeinsam mit anderen Lösungen entwickelst.
In Übungen, Improvisationen und gemeinsamen Reflexionen erkundest du, wie Kunst zum sozialen Handeln werden kann. Du arbeitest mit deiner Stimme, deinem Körper und deinen Erfahrungen – und entdeckst, wie viel politische Kraft in kreativem Ausdruck steckt. Dabei wirst du ermutigt, deine eigenen Themen einzubringen und Szenen zu entwickeln, die dein Umfeld und deine Lebensrealität widerspiegeln.
Am Ende nimmst du nicht nur theaterpädagogische Methoden und kreative Werkzeuge mit, sondern auch eine gestärkte Haltung. Auf der Arbeit, im sozialen Engagement oder einfach im alltäglichen Zusammenleben – du lernst, wie du Bühne und Wirklichkeit miteinander verbinden kannst, um etwas zu bewegen.
Themen:
Wir freuen uns auf dich!
Infos:
Beginn: Montag 10:00 Uhr, Ende: Freitag 15:30 Uhr
Teilnahmebeitrag: 300,– € (USt-frei), zzgl. Verpflegung ca. 50,– € (zzgl. USt)
*Vorbehaltlich möglicher Preisanpassung durch das Veranstaltungshaus/den Cateringservice!
Ohne Übernachtung
Bei diesem Angebot zahlt die/der Teilnehmende die Teilnahmegebühren.
Anreise am Vortag bitte beim Seminarort eigenständig anfragen.
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Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen
Das DGB-Bildungswerk NRW wurde 1989 von den DGB-Gewerkschaften in Nordrhein-Westfalen gegründet. Wir sind ein eingetragener, als gemeinnützig anerkannter Verein mit aktuell rund 70 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Düsseldorf. Unser Vereinszweck ist die Förderung politischer Bildung.
Wir bieten Ihnen politisch bildende Seminare im In- und Ausland, die von engagierten und methodisch kompetenten Referent*innen durchgeführt werden, mit der richtigen Mischung aus neuen Eindrücken über inhaltlich fundierte Führungen und Raum für Nachbereitung und Diskussionen. Gedenkstättenfahrten führen wir in der Überzeugung durch, dass die Auseinandersetzung mit den Verbrechen der Nazis für jede Generation wieder neu notwendig ist.
Unsere Angebote wenden sich insbesondere an interessierte Arbeitnehmer*innen, die ihr Recht auf Bildungsurlaub wahrnehmen wollen, aber auch nicht oder nicht mehr berufstätige Menschen sind willkommen. Wir helfen weiter bei allen Fragen rund um die Freistellung für den Bildungsurlaub. Unsere Seminare sind anerkannt in Nordrhein-Westfalen, bei Bedarf erwirken wir sofern möglich auch Freistellungen in anderen Bundesländern.
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