Psychische Krisen sind kein individuelles Versagen, sondern Ausdruck gesellschaftlicher Verhältnisse. Arbeitsdruck, Leistungszwang, Diskriminierung und soziale Isolation machen krank – und doch wird Verantwortung oft den Einzelnen zugeschoben.
Im Seminar nehmen wir psychische Gesundheit als politische Frage in den Blick: Wir diskutieren, wie Sorge und Solidarität zur Gegenmacht werden können – und welche Veränderungen es braucht, damit eine erschöpfte Gesellschaft wieder Kraft schöpfen kann.