Fast jeder Mensch hat innere und/oder äußere Konflikte. In diesem Bildungsurlaub legen wir den Schwerpunkt auf Konflikte, die im Zusammenhang mit unserem Berufsleben stehen. Die entscheidende Frage ist, wie wir mit unseren Konflikten umgehen. Machen sie uns das Leben schwer oder finden wir Wege, sie als sinnvolle Herausforderungen zu sehen, z.B. zu einer größeren inneren Stärke, zu Humor und Schlagfertigkeit, zu Gelassenheit und Flexibilität oder auch zu Verständnis und einer anderen Perspektive? Finden wir gar Wege, lustvoll mit unseren Konflikten umzugehen? Es fließen Ansätze aus der Gestalttherapie und Elemente aus dem Psychodrama in unsere gemeinsame Arbeit ein. Wir können hier lernen, Schritt für Schritt unseren Blick auf unsere Konflikte zu verändern und zu erweitern. Schließlich erfahren wir immer mehr, wie uns die Auseinandersetzung mit Konflikten stärker, souveräner, einfühlsamer und gelassener machen kann.
Dieser Bildungsurlaub wendet sich an Berufstätige und sonstige Interessierte, die ihre Fähigkeiten im Bereich berufsrelevanter Kompetenzen erweitern möchten.
Das Seminar ist anerkannt als Bildungsurlaub nach dem nordrhein-westfälischen Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AWbG). Im Entgelt ist ein Wochenticket für den öffentlichen Personennahverkehr enthalten.
Die Volkshochschule ist das Kommunale Weiterbildungszentrum in öffentlicher Trägerschaft der Stadt Gelsenkirchen. Ihr Bildungsauftrag wird im Weiterbildungsgesetz von Nordrhein Westfalen definiert und durch kommunale Vorgaben ergänzt. Sie ist innerhalb des Spektrums demokratischer Positionen weltanschaulich nicht gebunden und ihre Veranstaltungen stehen grundsätzlich allen offen. Soziale Gerechtigkeit, Toleranz, Pluralität und das gegenseitige Verständnis unterschiedlicher Kulturen sind der Volkshochschule eine Verpflichtung. Sie stärkt als Begegnungszentrum den sozialen Zusammenhalt in Gelsenkirchen und liefert einen Beitrag bei der Bewältigung des Strukturwandels hin zu einer humanen, zukunftsfähigen Wissensgesellschaft. Unterstützt wird dieser Prozess durch die bedarfsorientierte Zusammenarbeit mit anderen Akteuren und Einrichtungen.
Die Volkshochschule fördert die Gestaltung von Lebenszeit in und außerhalb der Erwerbstätigkeit. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen die Menschen mit ihren individuellen Bedürfnissen, Interessen und Fähigkeiten als selbstbestimmt Lernende. Die vhs hilft, bildungs- und sozial benachteiligte Gruppen zu integrieren sowie Bildungs- und Qualifikationsdefizite auszugleichen. Kundinnen und Kunden können sowohl natürliche als auch juristische Personen sein. Zu den Kunden zählen sowohl potentielle wie tatsächliche Teilnehmende sowie in diesem Kontext mitwirkende Arbeitsmarktakteurinnen und -akteure.
Die Volkshochschule unterstützt darüber hinaus die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Menschen sollen zur aktiven Gestaltung einer ökologisch verträglichen, wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Umwelt unter Berücksichtigung globaler Aspekte befähigt werden.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verpflichten sich, den Teilnehmenden ein erfolgreiches und nachhaltiges Lernen zu ermöglichen. Dies soll durch ein positives Lernklima mit teilnehmergerechten Unterrichtsformen und -inhalten gelingen, wodurch die Einzelnen persönlich gestärkt und in ihren sozialen Kompetenzen gefördert werden. Ziel ist es, die Freude an kontinuierlicher Weiterbildung zu wecken und aufrecht zu erhalten. Die hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirken zusammen mit den Kursleitenden und den Teilnehmenden an der Entwicklung der Volkshochschule im Sinne einer lernenden Organisation mit. Sie pflegen einen selbstverantwortlichen und partnerschaftlichen Umgang miteinander.
Die Volkshochschule unterstützt durch Weiterbildungsberatung die Menschen bei der Wahrnehmung ihrer Bildungsinteressen. Mit einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess überprüft sie im Rahmen des Qualitätsmanagements regelmäßig ihre Zielsetzungen, ihre Programminhalte, die Methodik und Didaktik, die Instrumente der Bedarfsermittlung, die Kriterien der Bewertung und die Transparenz ihres Handelns.
Die Volkshochschule verpflichtet sich, die Teilnehmenden an AZAV-zertifizierten Maßnahmen bei der Eingliederung in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt aktiv zu unterstützen. Bei den angestrebten Vermittlungsquoten orientieren wir uns an den Vorgaben der Agentur für Arbeit sowie der Jobcenter.