Angesichts der aktuellen politischen Debatten in Deutschland, die sich erneut mit Identität und der Rolle historischer Verantwortung auseinandersetzen, gewinnt die Erinnerungskultur eine zentrale Bedeutung. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind enger miteinander verbunden, als es oft scheint: es ist an der Zeit unsere Demokratie zu stärken, historische Bezüge zu reflektieren und daraus zu lernen. Erinnerungskultur ist in dem Sinne kein Rückblick, sondern die Übernahme von Verantwortung.
Durch Bildung, Dialog und Begegnung mit historischen Zeugnissen schaffen wir einen gemeinsamen Ort des Lernens, an dem Respekt vor Vielfalt, Zivilcourage und Verantwortung im Alltag sichtbar werden. In einer Zeit, in der Wiederholungen von Extremismus und Diskriminierung erneut auftreten können, erinnert Erinnerungskultur daran, wachsam und solidarisch zu bleiben: Gegen Antisemitismus, Rassismus und Intoleranz; für eine offene Gesellschaft, die Meinungsvielfalt schützt und die Würde jedes Einzelnen verteidigt. Unsere Bildungsangebote tragen dazu bei, historische Kontexte zu verstehen, aktuelle Entwicklungen kritisch zu hinterfragen und Verantwortungsbereitschaft in der Praxis zu stärken – damit Demokratie lebendig bleibt.
Inhalte und Lernziele:
Die Begleitung durch qualifizierte Referent*innen, die Inhalt und Organisation des Programms sicherstellen, Moderation, didaktische Aufbereitung und Raum für Austausch garantieren, wird von fachlichen Begleitungen gewährleistet.
Kosten:
Im Preis enthalten ist die Teilnahmegebühr inkl. Eintrittsgelder, Führungen, Zeitzeugen-Dialog, Begleitung, Transfers innerhalb von Krakau sowie die Unterkunft und Frühstück für 5 Nächte.
Zu beachten:
Dieser Bildungsurlaub ist nicht barrierefrei. Alle Programmpunkte finden auf Englisch statt. Übersetzung seitens der Referent*innen ist möglich.
Die An- und Abreise, sowie Mittags- und Abendverpflegung muss selbst organisiert werden.
Die Anmeldefrist ist 3 Monate vor Veranstaltungsbeginn: 21.08.2026.
Weitere Informationen erhalten Sie unter [email protected] und auf www.aul-lsa.de.
Wir sind Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt – ein Team – drei Standorte – Stark an deiner Seite.
Wir sind eine öffentlich anerkannte Einrichtung der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Getragen vom Deutschen Gewerkschaftsbund setzen wir uns seit unserer Gründung im Jahr 1990 dafür ein, das Leben von Arbeitnehmenden zu verbessern und demokratische Werte zu stärken. Die heute bestehende Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt gGmbH wurde 2020 gegründet und wird getragen von Arbeit und Leben Niedersachsen e.V.
**Unsere Mission**
Unser Ziel ist es, eine Gesellschaft zu schaffen, die von sozialer Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Solidarität geprägt ist.
Mit unseren Bildungsangeboten möchten wir Menschen dabei unterstützen, ihre eigenen Fähigkeiten zu erkennen, selbstbestimmt ihr Lebensumfeld mitzubestimmen und unsere Gesellschaft verantwortungsvoll für sich und andere zu gestalten – sei es am Arbeitsplatz oder in der eigenen Nachbarschaft.
**Was wir bieten**
Wir bieten eine Vielzahl von Bildungs- und Beratungsangeboten an, die darauf abzielen, Wissen zu vermitteln, Urteilsbildung zu fördern und zur gesellschaftlichen Teilhabe anzuregen. Unsere Workshops, Seminare und Projekte richten sich an Arbeitnehmer*innen, Auszubildende, Migrant*innen, Senior*innen, Jugendliche und junge Erwachsene sowie Betriebs- und Personalräte. Darüber hinaus sind unsere Veranstaltungen grundsätzlich für alle offen, insbesondere für diejenigen, die aufgrund besonderer Lebens- und Arbeitsbedingungen Benachteiligung erfahren.