Seit Jahrzehnten ist die Erinnerungskultur in aller Munde: Es ist das gemeinsame Erinnern an besondere Ereignisse oder Persönlichkeiten, das die Menschen der Region und der Stadt verbindet und Identität(en) stiftet. In und um Braunschweig gibt es eine hohe Dichte von Erinnerungsorten. Vier von ihnen sind Ziel einer Spurensuche: Die Schillstraße als Ort des Gedenkens und der Erinnerungskunst der Stadt Braunschweig („Offenes Archiv“), Sally Perel (1925 bis 2023), der als Jude in HJ-Uniform („Hitlerjunge Salomon“) im VW Vorwerk Braunschweig überlebte, die Erinnerungsstätte im Volkswagen Werk Wolfsburg, die die NS-Rüstungsproduktion und Zwangsarbeit dokumentiert und der ehemalige Lehrer am Braunschweiger Martino-Katharineum Konrad Koch (1846 bis 1911), der um 1875 den Fußball nach Deutschland brachte
In diesem Seminar erkunden wir bedeutsame Denkmäler der Erinnerungskultur und fragen, wie Gesellschaft, Politik und Unternehmen Erinnerung „machen“, die uns als Bürger der Zivilgesellschaft im Fokus hat.
Seit der Gründung 1948, initiiert durch den Deutschen Gewerkschaftsbund und die Volkshochschulen, zielt unsere Bildungsarbeit auf die gesellschaftliche und individuelle Emanzipation der Lernenden und die Gestaltung einer demokratischen und sozialen Gesellschaft.
Gelungenes Lernen ist für uns, wenn Lernen und die damit verbundenen Prozesse in ein eigenverantwortliches humanes, sozial- und umweltverträgliches Handeln münden. Wir unterstützen die Lernenden bei der Erweiterung ihrer Handlungskompetenz.