Vor mehr als 850 Jahren entstand die Stadt Berlin. Und von Beginn an haben Frauen ihren Teil zur Entwicklung der Stadt beigetragen. Gut 800 Jahre lang waren sie zwar nicht gleichberechtigt, aber niemals rechtlos.
Da eine weibliche Geschichte Berlins - noch - nicht existiert, gibt es Hunderte von Entdeckungen auf diesem Gebiet zu machen.
Wer verleiht Berlin in den zwanziger Jahren des 13. Jahrhunderts das Stadtrecht? Sind es die unmündigen Söhne des Markgrafen Albrecht II. oder ist Markgräfin Mechthild, Regentin und Mit-Erzieherin der Söhne, daran beteiligt?
Wer verleiht Berlin in den zwanziger Jahren des 13. Jahrhunderts das Stadtrecht? Sind es die unmündigen Söhne des Markgrafen Albrecht II. oder ist Markgräfin Mechthild, Regentin und Mit-Erzieherin der Söhne, daran beteiligt?
Ihre Nachfolgerinnen beteiligen sich in allen Epochen an Regierung und Wohlfahrt der Stadt und des Landes. Bürgerinnen hinterlassen ihre Spuren durch Stiftungen, Grabdenkmäler und natürlich ihre Nachkommen. Ihre Heiraten retten Firmen vor dem Konkurs - wie das Beispiel der jungen Henriette Keibel, verheiratete Knoblauch zeigt.
Seit dem ausgehenden 17. Jahrhundert entwickelt sich Berlin zu einem wichtigen Lebensort der jüdischen Bevölkerung.
Romantik und Industrialisierung verdrängen diese Fortschritte weiblicher Emanzipation. Doch an dem Aufbegehren der Bevölkerung in der Revolution von 1848 sind auch Frauen beteiligt. Sie erobern fortan Schritt für Schritt weibliche Freiräume unter einer immer konservativer werdenden Regierung.
Das Seminar umfasst Vorträge und Gespräche zu den Grundzügen Berliner Geschichte und dem weiblichen Wirken darin sowie einen Museumsbesuch (oder zwei) und dialogische Stadterkundungen. Angefragt wird auch ein Besuch im FFBIZ und im Zentrum für Berlinstudien.
Für den Museumsbesuch fallen 8 Euro Eintrittskosten an.
* Trägeranerkennung: Die inhaltliche Prüfung erfolgt durch den Arbeitgeber.
Willkommen in der Weiterbildungsvielfalt der VHS Pankow!
Die Volkshochschule Pankow bietet jährlich rund 2.500 Veranstaltungen an, in denen sich Erwachsene und Jugendliche (ab 16 Jahre) weiterbilden können – von AutoCAD bis Zumba®. Dazwischen liegen mindestens 300 anerkannte Veranstaltungen, die als Bildungszeit bzw. Bildungsurlaub genutzt werden können.
Das vielfältige Angebot gliedert sich in diese Bereiche:
Zweimal pro Jahr wird das Angebot erneuert – für das Frühjahrssemester und das Herbstsemester.
Mehr als eigene Kompetenzen stärken
Alle 12 Berliner Volkshochschulen haben einen gesamtstädtischen Weiterbildungsauftrag. Sie garantieren ein lebensbegleitendes Lernen, die Förderung sozialer Integration und die gesellschaftliche Teilhabe und Mitgestaltung. In der VHS Pankow setzen sich 510 qualifizierte Kursleiterinnen und Kursleiter engagiert und fachkundig dafür ein.
Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus allen Teilen der Gesellschaft, sei es um Fertigkeiten auszubauen, soziale Kompetenzen zu schärfen oder sich neues Wissen anzueignen. Wir unterstützen Interessierte bei der Stärkung ihrer Resilienz und Gesundheit und bieten „Werkzeuge“, um sich im Berufsalltag fit zu halten oder neue Wege zu gehen.
Geprüfte Qualität
Wir zertifizieren uns regelmäßig nach dem anerkannten Qualitätsmanagementsystem (QMS) der „European Foundation for Quality Management“ (EFQM). Bei diesem Modell steht der nachhaltige Nutzen im Zentrum, den eine Organisation für Kund:innen, Partner:innen, Mitarbeiter:innen und für die Gesellschaft als Ganzes erschafft. Diesem Gedanken fühlen sich alle Berliner Volkshochschulen verpflichtet.
Noch mehr Angebote
Auf Bildungurlaub.de sehen Sie einen Ausschnitt unseres Angebots. Weitere Seminarveranstaltungen finden Sie auf unserer Webseite www.vhspankow.de.
Willkommen zu Weiterbildung, die Spaß macht!