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Santiago de Compostela ist als Ziel großer Pilgerscharen auf dem "Camino de Santiago" bekannt geworden. Galicien hat eine hügelige Landschaft, die erfrischend grün ist. Der Nordwesten ist vom internationalen Tourismus wenig erschlossen. Seit dem Beitritt Spaniens in die Europäische Gemeinschaft 1986 hat sich diese strukturschwache und einstige typische Auswanderer-Region zwar weiterentwickelt, aber jenseits der Pilgerwege viel von ihrer Ursprünglichkeit erhalten. Mit Fragen zur sozialen- und ökologischen Entwicklung entdecken wir die Region und schauen nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten mit deutschen Regionen.
Den Reiz dieses Bildungsurlaubes macht die Vielfalt der Gespräche mit Dozentinnen und Dozenten der Geographie-Fakultät der Universität sowie mit Lehrkräften und Einheimischen in Stadt und Land aus. So entsteht für die Teilnehmenden ein facettenreiches Bild von Nordwest-Spanien jenseits von „vamos a la playa“ vermitteln. Spanische Sprachkenntnisse sind dafür von Vorteil - aber keine Bedingung für das Verständnis. Es wird immer Übersetzungen geben oder englischsprachige Kontaktpersonen.
Santiago ist touristischer Anziehungspunkt und eine lebendige Universitäts- und Landeshauptstadt. Wir wohnen in einem Hotel im historischen Ensemble rund um die berühmte Kathedrale. Von da aus kann die Altstadt (UNESCO Welterbe) mit ihrem attraktiven Angebot auch jenseits des Programms erkundet werden. Eine gemeinsame Stadtführung gehört zum Programm.
Wir entdecken auf zwei Tagesexkursionen in Begleitung von Lehrkräften der Geographiefakultät sehenswerte Ziele des „grünen Galiciens“ im Landesinneren und an der offenen Atlantikküste bis zum Kap Finisterre. Dabei gehen wir auf die traditionelle Landwirtschaft, Weinanbau in den „Rias Bajas" sowie Fischerei und Meeresfrüchte ein, deren Produktionsweisen heute als „nachhaltig“ geschätzt werden. Wir werden in Gesprächsrunden mit den Menschen aus erster Hand Kenntnisse über ihre typischen Produkte, ihre Berufe und Erwerbsmöglichkeiten erhalten und Fragen stellen können.
Galicien hat so wie das Baskenland und Katalonien eine eigene Regionalsprache "Galicisch". Ein Vormittag mit Schulbesuch zeigt, wie die Umsetzung der zweisprachigen Situation im Schulalltag in dieser Autonomen Gemeinschaft Spaniens gelöst wird und bietet Möglichkeiten zum Austausch mit Schüler- und Lehrerschaft nach Interessenlage der Teilnehmenden.
Unterbringung: 5 Nächte sind in einem zentral gelegenen Hotel gebucht, inklusive Frühstück und im Reisepreis inbegriffen. Das Hotel verfügt über Restaurant, Bar und viele weitere Annehmlichkeiten. Es gibt die Auswahl zwischen Einzel- und Doppelzimmer, alle Zimmer sind en-suite.
Sprachkenntnisse: Spanische Sprachkenntnisse sind dafür von Vorteil - aber keine Bedingung für das Verständnis. Es wird immer Übersetzungen geben oder englischsprachige Kontaktpersonen.
Leistungen:
An- und Abreise erfolgt individuell und auf eigene Kosten von/nach Santiago de Compostela, Spanien.
Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen
Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Thüringen
Die lea bildungsgesellschaft ist das gemeinnützige Bildungswerk der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hessen. Seit 2005 bieten wir Fortbildungen, Qualifizierungsseminare, Studienreisen, Bildungsurlaube und Personalräteschulungen für Kolleg*innen aus Schule und Hochschule sowie dem Sozial- und Erziehungsbereich in Hessen und bundesweit an.
Bildung findet immer im gesellschaftlichen Kontext statt. Aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen müssen also stets mitreflektiert und auf ihre Relevanz für Bildung hin befragt werden. Mit Schwerpunktsetzungen in unserem Seminarprogramm und Veranstaltungsreihen oder Fachtagungen greifen wir aktuelle Fragen aus Bildungs- und Gesellschaftspolitik auf, um sie mit den Kolleg*innen zu diskutieren, Schlussfolgerungen für den beruflichen Alltag zu ziehen und politische Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten.
Die von uns organisierten Studienreisen und Bildungsurlaube dienen der politischen, beruflichen oder persönlichen Bildung.
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