Gemeinsam Geschichte zeichnen: Trotzdem da! Kinder aus verbotenen Beziehungen. Comic-Workshop für Anfänger*innen zu NS-Zwangsarbeit

Barrierefrei
Mi. 11.02. – Fr. 13.02.2026
Berlin
Max. 12 Gruppengröße
Kostenlos Gebühr
Veranstalter: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
10Bildungsurlaube insgesamt3 aktuelle
Frage stellen
Buchung anfragen

Beschreibung

In den letzten Jahren findet auch in Deutschland verstärkt eine Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus im Medium Comic statt. Anlässlich der Wanderausstellung „trotzdem da! Kinder aus verbotenen Beziehungen zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter*innen“ bietet der dreitägige Workshop die Möglichkeit, sich diesem Thema durch Information, Diskussion und Zeichnen anzunähern. Gemeinsam werden die Teilnehmenden sich mit den Lebensgeschichten von Kindern aus verbotenen Beziehungen beschäftigen und dazu mit Unterstützung der Comiczeichnerin Elke Renate Steiner Bildsequenzen erstellen. Die Potentiale, Begrenzungen und Herausforderungen von Geschichtsvermittlung durch das Medium Comic werden dabei reflektiert und diskutiert. 

Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. 
Bei Bedarf kann ins Englische übersetzt werden. 
Der Workshop ist in Berlin als Bildungszeit (vormals Bildungsurlaub) anerkannt. 
Maximal 12 Teilnehmende. 

Anmeldung (bis 15. Januar 2026) und Fragen: bildung_ns-zwangsarbeit(at)topographie.de oder 030 6390 288 01

Mehr Infos zur Ausstellung: www.ns-zwangsarbeit.de/ausstellungen/trotzdem-da

Zielgruppe

interessierte Arbeitnehmer:innen

Vorkenntnissse

keine Vorkenntnisse erforderlich

Hinweis zum Preis

jeweils 10 bis 17 Uhr

Anerkennung als Bildungsurlaub

Liegt vor für
Berlin
Wird auf Wunsch beantragt für
info icon
Brandenburg

Kursort

Der Bildungsurlaub findet statt in Berlin

Veranstalter

logo Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Berlin
10 Bildungsurlaube insgesamt3 aktuelle

Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide ist die einzige Institution am historischen Ort eines fast vollständig erhaltenen Zwangsarbeiterlagers inmitten eines Wohnbezirks. Seit 2006 macht es hier das lange ausgeblendete Schicksal der über 26 Millionen Männer, Frauen und Kinder sichtbar, die während des Zweiten Weltkriegs durch das NS-Regime als Zwangsarbeiter ausgebeutet wurden.

Unter den Augen der deutschen Zivilbevölkerung arbeiteten sie in allen Bereichen der Gesellschaft – in großen, mittleren und kleinen Firmen, in allen Branchen – von der Tischlerei, Bäckerei, Brauerei bis zum Bekleidungsgeschäft, in kommunalen Einrichtungen wie der Müllabfuhr und in der Landwirtschaft, auf kirchlichen Friedhöfen, bis hin zu Privathaushalten. Alleine im Berliner Stadtgebiet befanden sich etwa 3.000 Lager für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter.

Dokumentieren. Vermitteln. Bewahren.

Als Archiv-, Ausstellungs- und Lernort informiert das Dokumentationszentrum insbesondere über die Geschichte und Dimension der größten Gruppe der NS-Zwangsarbeit. Rund 8,4 Millionen Menschen wurden als „zivile“ Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus den besetzten Gebieten Europas in das Deutsche Reich verschleppt. Dabei dienen die ehemaligen Unterkunftsbaracken als Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Bildungsorte.

In seinem Archiv und der Bibliothek hält das Dokumentationszentrum die Stimmen und das historische Erbe der Überlebenden für die nachfolgenden Generationen und zur weiteren Erforschung des Themas fest. Seit kurzem ermöglicht die internationale Jugendbegegnungsstätte eine intensive und länderübergreifende Auseinandersetzung mit dem Thema.

Zum vollständigen Profil
Info-Tel. zum Kurs.: 030639028801
Nachricht

Die Informationen zu diesem Inserat stammen vom Veranstalter. Bei Fragen oder zur Buchung kontaktieren Sie ihn bitte drirekt über die Kontaktfunktion oder telefonisch.
Frage stellen
Buchung anfragen
Unverbindlich Anmeldung & Bildungsurlaub-Antrag anfragen.