Grundlagen festigen, den nächsten Schritt machen: Für eine bessere Zusammenarbeit mit polnischen Kolleg*innen und Partnern.
Ziel des Kurses ist es, Grundlagen zu festigen und darauf aufzubauend berufsbezogene Ausdrucks- und Umgangsweisen zu vermitteln. Es werden Fertigkeiten des Lesens, Hörens, Schreibens und Sprechens vertieft, aber auch interkulturelle Fragen berücksichtigt. Dafür werden Themen aus deutsch-polnischen Arbeitszusammenhängen und -kooperation aufgegriffen. Die Teilnehmenden erhalten so die Möglichkeit ihren Wortschatz zu erweitern sowie durch praktische Sprachanwendungen das Kommunizieren mit polnischen Kolleg*innen und Partnern zu professionalisieren.
Die deutsch-polnischen Verflechtungen sind heute vielfältig und gewinnen weiter an Bedeutung. Es lohnt sich daher, die eigenen Polnischkenntnisse weiter zu verbessern. Als eine slawische Sprache ist Polnisch mit seiner Vielfalt der Wortformen und einer variablen Syntax für deutsche Muttersprachler besonders ungewohnt und mit verschiedenen Hürden verbunden, die im Kurs sowohl durch theoretische Erläuterungen als auch kontinuierliches Üben Schritt für Schritt überwunden werden können.
Voraussetzungen
– Sie kennen das polnische Alphabet.
– Sie kennen die Aussprache sowie Begrüßungsformeln.
– Sie können das grammatikalische Geschlecht im Nominativ erkennen und wissen, dass Polnisch sechs weitere Fälle nutzt.
– Sie können einige Verben konjugieren und die Zahlen bis 100.
– Sie können sich und andere vorstellen und einfache Fragen stellen.
– Sie haben Vorkenntnisse über die polnische Geografie und Kultur.
Lehrerin: Izabela Ajdinović
Die studierte Slawistin unterrichtet Polnisch als Fremdsprache in verschiedenen Bereichen, u.a. an der Jagiellonen Universität in Krakau, an der Viadrina Universität in Frankfurt (Oder) und in Volkshochschulen in Berlin. An ihrer Arbeit interessiert sie besonders die richtige Methode für die einzelnen Schüler zu finden und anzupassen, so dass das Lernen wirklich Spaß macht und Erfolg bringt. Für sie ist Sprache immer ein Weg zum Ziel – zu einem anderen Land und Lebensstil, einfach zu anderen Menschen.
Schloss Trebnitz ist seit 2014 als Einrichtung der Weiterbildung für Erwachsene anerkannt, seit 2018 eine von vier Brandenburger Heimbildungstätten. Die Angebote finden auf der historischen Gutsanlage Schloss Trebnitz statt und haben mittlerweile einen festen Platz in der deutsch-polnischen Region eingenommen. Sie bieten ein breites Spektrum: Ob polnische Sprach- und Landeskunde mit Exkursion, die Trebnitzer Schloss-Gespräche, Fachveranstaltungen, Fortbildungen sowie Upcycling-, Zeichen- und Nähkurse - die Auswahl ist groß und findet zunehmend begeisterte Teilnehmer*innen.
Die Gutsanlage Schloss Trebnitz
Nach dem Krieg als Lazarett, Schule und Ferienlager genutzt, wurde das prachtvolle Herrenhaus nach 1992 von dem Schloß Trebnitz Bildungs- und Begegnungszentrum e. V. umfassend saniert und zur internationalen Begegnungsstätte ausgebaut. Hier treffen sich jährlich tausende Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus vielen Ländern Europas im Rahmen von Schulungs- und Bildungsangeboten. Das Haus kann besichtigt werden.
Die Alte Schmiede wurde 2013 neu saniert und mit barrierefreien Unterkünften im gehobenen Standard ausgestattet.
In der Remise, am Eingang zur Gutsanlage, befinden sich ein Dorfladen und ein Café. Hier werden regionale Produkte aus Märkisch-Oderland, wochentags Kaffee und Kuchen sowie ein Mittagsimbiss angeboten. An den Wochenenden zwischen März und Oktober bietet das internationale inklusive Juniorcafé “Kaffee zum Glück / Kawa na szczescie” selbst gemachten Kuchen, Torten sowie köstlichen Kaffee. In den Wintermonaten wird das Café sonntags von Ehrenamtlichen betrieben.
Im ehemaligen Waschhaus ist 2017 das Gustav Seitz Museum eingezogen. In der öffentlichen Dauerausstellung wird hier eine repräsentative Auswahl des bildhauerischen Schaffens des bekannten Bildhauers (z.B. Käthe-Kollwitz-Denkmal auf dem gleichnamigen Platz in Berlin-Prenzlauer Berg) und Zeichners gezeigt.
Die alte Feldsteinscheune wurde bis 1945 als Pferdestall und Getreidespeicher genutzt. Nach denkmalgerechter Sanierung befindet sich hier seit 2020 ein multifunktionaler Veranstaltungssaal, in dem Konzerte, Tagungen, Ausstellungen, Messen und Seminare bildender Kunst stattfinden.
Der Museumsgarten mit Bronzeskulpturen bietet mit Blick auf eine Streuobstwiese Ruhepausen, der “Grüne Seminarraum” Möglichkeiten des Lernens an der frischen Luft. Ein Besuch des Trebnitzer Schlossparks lohnt zu jeder Jahreszeit. Man kann um den Teich herumspazieren oder zum Ehrenhain (eine Gedenkstätte für Gefallene des Ersten Weltkriegs), der sich am Ende des Parks befindet. Ein Leitfaden in Form einer Mitmachgeschichte lenkt die Aufmerksamkeit auf die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt, Gewässer und Böden, Biotope und auf die gestalterischen Besonderheiten. Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein. Der Park ist frei zugänglich.