Istanbul, die pulsierende Metropole am Bosporus, ist ein Ort der Gegensätze und Dynamiken. Zwischen Tradition und Moderne, zwischen Europa und Asien, steht die Stadt symbolisch für die gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen der Türkei. Doch wie wirken sich neoliberale und neokonservative Entwicklungen, Gentrifizierung und Globalisierung auf das Leben der Bürger*innen aus? Welche Rolle spielen soziale Bewegungen, Frauen- und Menschenrechtsorganisationen sowie die LGBTQ-Community in dieser Transformation?
In diesem Bildungsurlaub setzen wir uns intensiv mit den gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Dynamiken Istanbuls auseinander. Wir betrachten die Auswirkungen der politischen Entwicklungen auf Menschenrechte, Frauenrechte und kulturelle Freiheiten. Gespräche mit Aktivist*innen und Expert*innen, Stadtführungen und Diskussionen vor Ort bieten uns praxisnahe Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der Bosporus-Metropole.
Zu Beginn beschäftigen wir uns mit den Menschenrechten in der Türkei und den aktuellen Entwicklungen im Verhältnis zur Europäischen Union. Ein Schwerpunkt liegt auf den Frauenrechten, insbesondere nach dem Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention. Wir analysieren die Rolle der Frau in der Politik und setzen uns mit Gewalt gegen Frauen auseinander. Ein weiterer Fokus liegt auf dem urbanen Wandel Istanbuls: Gentrifizierung, soziale Bewegungen und die Grenzen künstlerischer Freiheit. Wir diskutieren die kulturellen Unterschiede zwischen dem asiatischen und europäischen Teil der Stadt und beleuchten die Herausforderungen der LGBTQ-Community. Abschließend setzen wir uns mit den Themen Migration, Flüchtlingspolitik und den Lebensrealitäten von Minderheiten in Istanbul auseinander.
Themenschwerpunkte:
Menschenrechte in der Türkei – Entwicklungen und Herausforderungen
Frauenrechte – Gewalt, politische Teilhabe und Emanzipation
Urbaner Wandel – Gentrifizierung, Stadtentwicklung und Kunstfreiheit
Kulturelle Freiheiten und LGBTQ – Repression und soziale Bewegungen
Migration und Minderheiten – Herausforderungen und Perspektiven
Hinweise zur Sprache:
Die Gespräche mit unseren Akteuren finden auf Englisch statt. Nach Bedarf wird unser Dozent die Gespräche übersetzen.
Anerkennungshinweise:
Die Anerkennung für Nordrhein-Westfalen ist leider nicht möglich!
Das FORUM UNNA ist eine 1982 gegründete und vom Land Nordrhein-Westfalen anerkannte Einrichtung der politischen Weiterbildung. Träger des Bildungswerkes ist das FORUM für Politik, Wirtschaft und internationale Begegnung e. V., ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Unna, der dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV) angeschlossen ist.
Mit unserem Bildungsurlaubsprogramm und unseren Projektaktivitäten möchten wir jedem Teilnehmenden und interessiertem Bürger ...
Unser Schwerpunkt liegt auf Bildungsurlauben, die gesellschaftspolitische, kulturelle und nachhaltige Themen praxisnah vermitteln. Wir verbinden bewährte und innovative Ansätze, um aktuelle Herausforderungen wie Demokratie, Nachhaltigkeit, Integration und persönliche Weiterentwicklung aufzugreifen.
Unsere Bildungsurlaube bieten intensive Lernerfahrungen durch Vorträge, Exkursionen und den direkten Austausch mit Expertinnen vor Ort.
Durch unser zertifiziertes Qualitätsmanagement (DIN EN ISO 9001) garantieren wir eine hohe inhaltliche und organisatorische Qualität. Wir schaffen eine offene, respektvolle Lernatmosphäre, in der Engagement, Vielfalt und Freude am Lernen im Mittelpunkt stehen.
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