Speyer, Worms und Mainz waren im Mittelalter die Zentren des jüdischen Lebens in Deutschland. In diesen Gemeinden, oft nur mit ihrem hebräischen Akronym „SchuM“ bezeichnet, entwickelte sich jüdische Infrastruktur, das Gemeindeleben und bedeutsame Gelehrsamkeit. Mittelalterliche Pogrome beschwerten das jüdische Schicksal. Mit Vorträgen, Stadtrundgängen und Besuchen an jüdischen Stätten geht das Seminar der Geschichte der Juden in Worms und Speyer nach, einschließlich der Zeit der Akkulturation, des Nationalsozialismus und des Wiederaufbaus jüdischer Gemeinden in der Nachkriegszeit. Aktuelle Entwicklungen werden dabei einbezogen.
Das Seminar findet in Worms statt.