Warum wortwählerisch sein?
Weil sich in Texten gerne Plattitüden und Worthülsen tummeln. Und: Weil Worte immer auch viel über den Verfasser aussagen.
Aus Sprachmustern ausbrechen, eine eigene Handschrift finden wie auch Wortsicherheit, dazu bedarf es vor der Textkonstruktion der Dekonstruktion, der genauen Betrachtung seiner Worte, den Wechsel des Blickwinkels. Konventionen brechen, Texte zerlegen, Worte sezieren, Sprachfäden spinnen, Perspektiven ändern und seine eigene Sprache finden.
Gerade im beruflichen Kontext kennen wir viele nur über das gesprochene und geschriebene Wort, über Mails und Telefonate, wodurch sich Kommunikation vom Körper entkoppelt. Von uns bleibt Sprache.
In dieser Woche wollen wir mit ihr spielen, nach ihr suchen und nach uns in ihr. Wir schärfen unsere Wort-Wahrnehmung. Worte, sie werfen uns auf uns zurück.
Die Anerkennungsziffer lautet: 0502/2878/25
Bitte bringen Sie mit: Papier, Stifte oder Ihren Laptop.