Nach dem Auseinanderbrechen Jugoslawiens hat sich Kroatien schnell positiv entwickelt. Die öffentliche Verwaltung wurde nach Brüsseler Vorgaben effizienter gestaltet und die Infrastruktur ausgebaut. In Hinblick auf Rechtsstaatlichkeit und Pressefreiheit hat Kroatien große Fortschritte gemacht. Im Sommer 2013 wurde der Adria-Staat als 28. Mitglied in die EU aufgenommen. Viele Kroaten zeigen eine hohe Identifikation mit Europa. Doch nach wie vor kämpft das Land mit einer desolaten Wirtschaftslage, einer schwachen, wenig wettbewerbsfähigen Industrie, hoher Arbeitslosigkeit, Korruption und – in jüngster Zeit – einer „konservativen Revolution“.
Seminarinhalte sind u.a.: