Kunst vermitteln, begleiten, ermöglichen – das ist Kunstpädagogik. In dieser Weiterbildung lernst du, wie du künstlerische Prozesse in pädagogischen Kontexten planst, anleitest und reflektierst. Du verbindest eigene gestalterische Praxis mit fundiertem pädagogischem Wissen – und entwickelst eine Haltung, die beides zusammendenkt.
Theorie und Praxis gehen bei uns Hand in Hand: Wir verschränken Bildungswissen über kunstpädagogische Prozesse mit handwerklich-gestalterischer Arbeit in verschiedenen Medien der bildenden Kunst. Sozialpädagogische Grundlagen, diskriminierungssensibles Arbeiten und Partizipation sind dabei keine Randthemen, sondern fester Bestandteil.
Für wen ist diese Weiterbildung?
Die Weiterbildung richtet sich an Erzieher:innen, Sozialpädagog:innen, Lehrer:innen sowie Beschäftigte in schulischen und außerschulischen Bildungseinrichtungen, der Offenen Jugendarbeit, der kulturellen Bildung und in pflegerischen Berufen. Auch Künstler:innen, die das Berufsfeld der Kunstpädagogik erkunden möchten, sind herzlich willkommen.
Du möchtest dich neu orientieren? Quereinsteiger:innen mit großem Interesse an pädagogischem und künstlerischem Arbeiten sind ausdrücklich angesprochen.
Inhaltliche Schwerpunkte
Die Weiterbildung gliedert sich in drei Bereiche, die ineinandergreifen:
Kunstpädagogik und Didaktik – Grundlagen, Geschichte und aktuelle Konzepte der Kunstpädagogik; Projektplanung, Partizipation, Nachhaltigkeit und die eigene Rolle als Kunstpädagog:in.
Künstlerische Praxis – Praktische Arbeit mit verschiedenen Medien der bildenden Kunst. Du entwickelst deinen eigenen bildnerischen Ausdruck als Grundlage pädagogischen Handelns.
Kulturelle Bildung – Museumspädagogik, Kunstgeschichte und Diversity-Arbeit: praxisnah, inklusiv und auf deine Vermittlungspraxis ausgerichtet.
Praxis von Anfang an
Du setzt im Verlauf der Weiterbildung zwei eigene kunstpädagogische Projekte um – eines davon bereits nach etwa sechs Monaten, im Rahmen einer fünftägigen Bildungswoche. Das zweite planst und realisierst du eigenverantwortlich mit einer selbst gewählten Zielgruppe im realen Arbeitsfeld. Beim abschließenden Gallery Walk präsentierst du deine Ergebnisse und tauschst dich mit den anderen Teilnehmenden aus.
Ergänzt wird das Programm durch Exkursionen in kunstpädagogische und künstlerische Wirkungsstätten – mit Einblicken, die du im Seminarraum nicht bekommst. Alle Details dazu findest du in unserem Infomaterial.
Format und Rahmen
Wochenende | Präsenz & Online | 8–12 Teilnehmende | rund 400 Unterrichtseinheiten
Die Seminare finden samstags von 12–17 Uhr und sonntags von 10–15 Uhr statt – bewusst so gelegt, damit auch Teilnehmende mit längerer Anreise entspannt dabei sein können. Die kleine Gruppe schafft Raum für konzentriertes Arbeiten und echtes Peergroup Learning.
DAS NIMMST DU MIT
Theoretisches Fundament: Du kennst Grundlagen, Geschichte und aktuelle Konzepte der Kunstpädagogik und kannst sie in verschiedenen Berufsfeldern einordnen.
Gestalterische Praxis: Du hast mit verschiedenen Medien der bildenden Kunst gearbeitet und deinen eigenen bildnerischen Ausdruck weiterentwickelt.
Pädagogische Handlungskompetenz: Du planst, leitest und reflektierst kunstpädagogische Projekte zielgruppenspezifisch und diskriminierungssensibel.
Zwei eigene Projekte: Du hast kunstpädagogische Angebote eigenverantwortlich entwickelt und im realen Arbeitsfeld umgesetzt.
Vernetzung und Inspiration: Du hast Einblicke in kunstpädagogische Wirkungsstätten gewonnen und ein Netzwerk aus Gleichgesinnten aufgebaut.
Du möchtest mehr über die Weiterbildung erfahren?
Am 24. Juni 2026 bieten wir von 17:00 bis 18:00 Uhr ein digitales Infoevent an bei dem Du Dich über die Inhalte, den zeitlichen Umfang der Weiterbildung sowie den Anmeldeprozess informieren und eigene Fragen mitbringen kannst!
Melde Dich hierfür jetzt kostenlos an: booking.seminardesk.de/de/kik-wb/1dc628d0b5c64861b0897bef3a842088/infoevent-kunstpadagogik--24-06-2026

Clemens Junk hat eine Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer absolviert und studierte im Anschluss Bildhauerei, Installation und neue Medien. Seit 2022 arbeitet er als freischaffender Künstler in Köln. Jedes Jahr begleitet er als Dozent Bildhauerkurse in Norwegen und nimmt an mehreren Symposien teil.

Esther Kantorek studierte Integrated Design an der Köln International School of Design. Dort entwickelte sie eine Leidenschaft für inklusives Design. In ihrer Abschlussarbeit entwickelte sie eine Methoden-Box, die die Teilnahme von Menschen mit Behinderung an kreativen Prozessen ermöglichen und andere für dieses Thema sensibilisieren soll. In der Designagentur für Kommunikationsdesign »Adlerschmidt« in Berlin arbeitet sie als Junior Designerin.

Marie Herber studierte Bildende Kunst an der Alanus Hochschule und absolvierte den Master of Education Kunst an der Bergischen Universität Wuppertal. Sie verbindet künstlerische Praxis mit pädagogischer Haltung und versteht gestalterisch-handwerkliche Medien als Mittel von Ausdruck, Selbstermächtigung, Teilhabe und Verständigung. Erfahrungen sammelte sie in der außerschulischen Bildungsarbeit, u. a. in Jugendkunstschulen, bei ArtAsyl und im Butterfly Art Project in Südafrika.

Jo Pellenz ist ein in Köln lebender freischaffender Künstler. Er stellt seit 1985 aus und arbeitet u. a. mit Papierarbeiten und Installationen. Zudem ist er Mitglied im BBK und in verschiedenen Künstlergruppen aktiv, u. a. HEILANDART, KUNSTFIRMA und EL-DRAC.

Theresia Tarcson ist Performance- und Fotokünstlerin sowie Kunsttherapeutin (M.A.) und realisiert kunstpädagogische und -therapeutische Projekte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sie verbindet klassisches Material und Methoden mit neuen Medien. In ihrem Ego-State-basierten Konzept nutzt sie inszenierte Fotografie und Film, lädt zum Perspektivenwechsel ein und stärkt durch prozessorientiertes Arbeiten die Entwicklung und Erhaltung eines ressourcenvollen Selbst.

Sabine Schunk arbeitet in verschiedenen kreativen Projekten mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Seit einigen Jahren liegt ihr Fokus auf dem bewertungs- und interpretationsfreien Malspiel: generationsübergreifendes, prozessorientiertes Malen im eigenen Malort. Daneben schätzt sie das Potential des interaktiven Erzähltheaters (Kamishibai): Freies, bildgestütztes Erzählen lädt zum Dialog ein und verbindet Erzählerin, Geschichte und Publikum lebendig und spielerisch.

Ich bin Animatorin und Illustratorin und lebe in Köln. Ich arbeite u. a. an redaktionellen Illustrationen (Kinderbücher, Buchcover, Vinyl Art Cover), digitalen, analogen und VR-Illustrationen, Acryl- und Wandmalerei sowie 2D-, 3D- und Stop-Motion-Animationen für Werbespots und Musikvideos; außerdem erstelle ich Comics für Organisationen. Ich liebe es, Geschichten und Charaktere zu entwickeln, zu experimentieren und Wissen an Menschen aller Altersgruppen weiterzugeben.

Ich bin Dennis, moin, ich arbeite seit 20 Jahren im Bereich der ambulanten Jugendhilfe, aktuell für das Bezirksjugendamt Köln-Ehrenfeld. Im Rahmen meiner freiberuflichen Tätigkeit führe ich mehrmals pro Jahr verschiedene kunst-, kultur- und museumspädagogische Projekte durch. Und ich bin ehrenamtliches Jury-Mitglied des Förderprogramms "Museum macht stark".
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Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein
Der Kulturgetriebe e.V. ist ein seit Jahrzehnten in Köln verankerter gemeinnütziger Verein, der sich für kulturelle Bildung, künstlerische Praxis und die Förderung von Kulturprojekten in der Stadt und der Region einsetzt.
Als Träger des Instituts für Kulturarbeit und Weiterbildung bietet der Verein ein breites Spektrum an praxisnahen Seminaren, Workshops und Weiterbildungen in den Bereichen Kulturvermittlung, Kulturmanagement, Kunstpädagogik, Museumspädagogik, Kulturproduktion und kulturgeragogischen Arbeitsfeldern an. Dabei stehen stets kreative Teilhabe, fachliche Qualifizierung und die konkrete Umsetzung künstlerischer und kulturpädagogischer Kompetenzen im Mittelpunkt.
Das Kulturgetriebe versteht sich als lokales Zentrum für Kulturarbeit: Es fördert kreative Projekte, kulturelle Initiativen und Einzelakteur:innen durch Beratung, Netzwerkarbeit und die Bereitstellung von Räumen wie dem Gemeinschaftsatelier Getriebe147 und weiteren flexibel nutzbaren Werkstatt- und Seminarflächen. Damit schafft der Verein Orte, in denen kreative Ideen wachsen, kollaborative Prozesse entstehen und kulturelle Formate gemeinschaftlich entwickelt werden können.
Als anerkannter Weiterbildungsträger nach dem Weiterbildungsgesetz NRW (LQW-zertifiziert) legt das Kulturgetriebe großen Wert auf Qualität und Praxisbezug seiner Bildungsangebote. Die Weiterbildungen verbinden theoretisches Wissen mit direkter Anwendung, reflektieren kulturelle Teilhabe und vermitteln Fachwissen, das in institutioneller Kulturarbeit, kultureller Bildung und sozialen Projekten konkret nutzbar ist.
Der Verein begleitet mit seiner Expertise Kulturakteur:innen, Sozial- und Bildungsträger, fördert Vernetzungsprozesse innerhalb der Kölner Kulturlandschaft und unterstützt die Entwicklung innovativer, niedrigschwelliger Projekte, die Kultur und Teilhabe für unterschiedliche Zielgruppen zugänglich machen.
Der Veranstalter beantwortet gerne Ihre Fragen per Telefon oder E-Mail.
Ihre Angaben werden an den Veranstalter übermittelt und vorübergehend gespeichert. Weitere Informationen, auch zu Ihren Rechten, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Der Veranstalter sendet Ihnen gerne weitere Details zum Kurs sowie alle benötigten Antragsunterlagen für Ihren Arbeitgeber zu.
Die Informationen zu diesem Inserat stammen vom Veranstalter. Bei Fragen oder zur Buchung kontaktieren Sie ihn bitte direkt.
Ein Bildungsangebot von Kölner Institut für Kulturarbeit und Weiterbildung.