Am 7. Mai 1992 unterzeichneten die Umweltminister der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Polen und des Landes Brandenburg sowie der Wojwode von Stettin eine gemeinsame Erklärung, in der sie ihren Willen zum Ausdruck bringen, im unteren Odertal ein grenzüberschreitendes Schutzgebiet gemäß den Kriterien der IUCN zu schaffen. Seitdem wird gemeinsam an Naturschutzzielen gearbeitet. Das Gebiet ist eine der letzten großflächigen unverbauten und unverschnittenen Naturlandschaften Deutschlands und hat sich nach Gründung des Nationalparks zu einem touristischen Geheimtipp entwickelt. Vielfältige Lebensräume auf engstem Raum ermöglichen eine für Mitteleuropa ungewöhnliche Artenvielfalt. Bei diesem Bildungsurlaub betrachten wir genauer die bilaterale Zusammenarbeit an der deutsch-polnischen Grenze. Welche Chancen ergeben sich aud einem grenzübergreifenden Naturschutz für den Nationalpark als auch für ein gemeinsames europäischen Zusammenarbeiten? Welche Probleme stellt der Inter-Nationalpark Unteres Odertal dar und welche Konflikte resultieren daraus? Welche Naturschutzprojekte sowie Naturschutzziele werden gemeinsam angestrebt? All das und vieles mehr, werden wir bei diesem Bildungsurlaub kennen lernen.