Das Neuro-Linguistische Programmieren (NLP) ist eine professionelle Kommunikationsmethode, die in den 70er Jahren entstand und seither kontinuierlich weiterentwickelt wurde. Die Methoden sind grundlegend systemisch sowie ziel- und lösungsorientiert. Der Aufbau und die Aufrechterhaltung einer guten Beziehungsebene sind Grundlage jeder gelungenen Kommunikation. Die Fähigkeit, sich auf Gesprächspartner wertschätzend einzustellen und in Kommunikationsprozessen zu führen, sind wesentliche Faktoren für zielorientiertes Handeln. Mit den NLP-Werkzeugen können Sie Ihre Wahrnehmung und Körpersprache schulen und trainieren und damit andere Menschen besser verstehen und gezielter auf sie eingehen. Die Einnahme unterschiedlicher Wahrnehmungspositionen ermöglicht Ihnen ein tieferes Verständnis und eröffnet Ihnen neue Handlungsmöglichkeiten in den verschiedensten Kommunikationsprozessen.
Dieses Grundlagenseminar führt in die Methodik und die Basiswerkzeuge des NLP ein, die für eine erfolgreiche Kommunikation mit sich und anderen erforderlich sind. Der Bildungsurlaub ist so aufgebaut, dass er den inhaltlichen Anforderungen des "NLP-Basic" des DVNLP entspricht. Für die Erlangung des entsprechenden Zertifikates ist ein zusätzlicher Seminartag erforderlich, da der notwendige Stundenumfang im Rahmen des Bildungsurlaubes nicht erreicht werden kann. Ferner ist er als Basisseminar für den Einstieg in Practitioner-Ausbildung nach den Richtlinien des DVNLP geeignet.
Inhalte des Seminars:
- Grundlagen und Grundannahmen des NLP
- Wahrnehmung - Eigen- und Fremdwahrnehmung
- Repräsentationssysteme - die Bedeutung der Sinne in der Kommunikation
- Rapport - Aufbau einer guten Kommunikationsbeziehung
- Wahrnehmungspositionen, Assoziation und Dissoziation
- Lernen - Lernstufen, Lernzonenmodell, die Logischen Ebenen
- Zielrahmen - vom Problem zum Ziel
- zielorientiertes Ressourcenmanagement
- wertschätzendes und sinnesspezifisches Feedback
- Einführung und Grundlagen des Ankerns
- Einführung in das Meta-Modell der Sprache
Die Seminarinhalte werden Schritt für Schritt erklärt, in lernenden Beispielen vorgeführt, in Kleingruppen praktisch geübt und der Erfolg gemeinsam ausgewertet und reflektiert.
Die Volkshochschule (vhs) Pinneberg wurde 1946 als kommunale Bildungseinrichtung gegründet und 1966 in die Trägerschaft eines gemeinnützigen Vereins überführt. Sie ist ein staatlich anerkannter Weiterbildungsträger sowie ein von Microsoft zertifiziertes Weiterbildungszentrum. Darüber hinaus ist sie anerkannter Träger des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und fungiert als Prüfungszentrum der g.a.s.t e.V. und der telc gGmbH. Seit über 20 Jahren führt die vhs Pinneberg erfolgreich Landes- und Bundesprojekte durch.
Mit mehr als 800 Kursen und Veranstaltungen pro Jahr bietet die vhs Pinneberg ein umfangreiches Bildungsprogramm an. Dieses umfasst Sprachkurse, berufliche und digitale Weiterbildungen, politische sowie gesellschaftliche Bildung, sowie Angebote im Gesundheits- und Kreativbereich. Zudem werden BAMF-geförderte Integrations- und Berufssprachkurse angeboten, ebenso wie Vorbereitungskurse auf den Ersten allgemeinen Schulabschluss. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, ihre Seminare mit bundesweit oder international anerkannten Zertifikaten abzuschließen.
Neben dem halbjährlich erscheinenden Kursprogramm sind jederzeit maßgeschneiderte individuelle oder gruppenorientierte Trainingsseminare möglich. Die vhs Pinneberg bietet umfassende Kursberatungen, Einstufungstests und Lernberatungen an. Alle Kurse werden regelmäßig evaluiert, um die Qualität der Lehre sicherzustellen.
Primär werden Präsenzseminare durchgeführt; in ausgewählten Themenfeldern ergänzen Online-Seminare das Angebot. Im Bereich der Sprachkurse wird mit bewährten Lehrwerken gearbeitet. Die vhs Pinneberg verfügt über moderne Seminarräume im Zentrum von Pinneberg, die alle digital hochwertig ausgestattet sind.
Rund 200 freiberufliche Kursleitungen mit nachgewiesenen Qualifikationen in ihren jeweiligen Fachbereichen unterrichten an der vhs Pinneberg. Dazu zählen Hochschulabschlüsse, Berufsqualifikationen, Zertifizierungsnachweise sowie relevante Berufserfahrungen.