Stress und Burnout sind mehr als nur Modeerscheinungen oder vermeintliche „Managerkrankheiten“. Sie sind tief verwurzelte Phänomene unserer heutigen Gesellschaft, die durch die Dynamiken der Arbeitswelt, des Familienlebens und des sozialen Umfelds weiter verstärkt werden. Krankenkassen verzeichnen seit Jahren einen besorgniserregenden Anstieg psychischer Erkrankungen – viele davon im Kontext sogenannter „Stressphänomene“.
Warum die Seminarreihe Systemisch-integratives Stress- und Gesundheitsmanagement?
Systemisches Denken ermöglicht es, Stress nicht isoliert als individuelles Problem zu betrachten, sondern als Ausdruck komplexer Wechselwirkungen in Systemen. Dabei wird deutlich, dass nicht nur äußere Faktoren wie Strukturen und Rahmenbedingungen belastend wirken, sondern auch die eigenen individuellen Kognitions-, Emotions- und Verhaltensmuster einen entscheidenden Beitrag zur Konstruktion von Stressphänomenen leisten können.