Thessaloniki und Nordmazedonien - Politische Bildungsreise

Mit Übernachtung
Sa. 07.03. – Sa. 14.03.2026
Thessaloniki, Griechenland
Max. 12 Gruppengröße
1.489 € Gebühr
Veranstalter: Alsharq Reise GmbH
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Beschreibung

Geschichte und (Geschichts-)politik in Thessaloniki und Makedonien (mit Ausflug nach Nordmazedonien)

Die Kompaktreise nach Thessaloniki und Umgebung richtet sich an Menschen, die die Schönheit der nordgriechischen Hafenstadt, ihre außergewöhnliche multikulturelle Vergangenheit und heutige politische Konflikte verstehen wollen. Die Reise rückt die politische Dimension von Geschichte in den Mittelpunkt und bietet spannende Einblicke in aktuelle gesellschaftliche Debatten in Griechenland. 

Die vielschichtige Geschichte Thessalonikis:
Die Geschichte Thessalonikis beginnt in der Antike, die Stadt wird kurz nach dem Tod Alexander des Großen im 4. Jahrhundert v.Chr. gegründet und ist ein wichtiger Stützpunkt zur Römerzeit. Selbst so scheinbar weit entfernte Geschichte hat in Thessaloniki fast immer Gegenwartsbezüge, was die Beschäftigung so spannend macht: Beginnend mit Alexander dem Großen und dem Makedonier-Reich, das zum Ausgangspunkt eines erst in jüngster Zeit erbittert ausgetragenen Streit zwischen Griechenland und Nachbar Nordmazedonien wurde. Selbst die Verkehrspolitik in der Stadt wird von der antiken Geschichte beeinflusst: Seit Jahren stockt der Bau der Metro in der Stadt, weil Tausende historische Objekte und Bauwerke ausgegraben wurden.

In der byzantinischen Zeit (5.–15. Jh.) wurde Thessaloniki nach Konstantinopel zur zweitwichtigsten Stadt. Aus dieser Epoche stammen die mächtige Stadtmauer und die Zitadelle, die noch heute teilweise erhalten sind und zusammen mit mehreren Kirchen zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen.

Osmanisches Erbe:
Die türkischen Spuren der einst multikulturelle Metropole sollten im griechischen Staat weitgehend verschwinden. Doch trotz aller heutigen politischen Differenzen und Konflikte zwischen Griechenland und der Türkei hat die enge historische Verflechtung tiefe Spuren hinterlassen; nicht zuletzt, weil nach dem Ersten Weltkrieg im Rahmen eines „Bevölkerungsaustausches" über eine Million Griechen ihre türkische Heimat verlassen mussten.

Jüdische Geschichte:
Nicht zuletzt werden wir die Spuren der faszinierenden und einzigartigen jüdischen Geschichte der Stadt erkunden. Hierher kamen zahlreiche Flüchtlinge, die 1492 auf Betreiben der neuen katholischen Herrscher aus Spanien fliehen mussten. Ihre Geschichte endet unter der deutschen Besatzungszeit mit der Deportation, Ghettoisierung und Ermordung.

Während unserer Reise werden wir versuchen, die wichtigsten Orte dieser Geschichte in Thessaloniki und Nordgriechenland zu besuchen und den erinnerungspolitischen Kontext zu verstehen.

Einblick in die Gegenwart Thessalonikis und Griechenlands:
Im Rahmen unserer Reise werden wir auch einen Einblick in die aktuelle politische Landschaft Thessalonikis - und Griechenlands - gewinnen und uns mit aktuellen politischen Entwicklungen und Herausforderungen befassen. Diskussionen mit lokalen Expertinnen und politischen Akteurinnen werden uns helfen, ein Verständnis für die aktuellen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Dynamiken zu entwickeln. Dazu zählt auch das wichtige und in Europa zunehmend umstrittene Thema Migration: Thessaloniki war 2015 ein wichtiger Transitort der „Balkanroute".

Nordmazedonien: Bitola und Skopje:
Die Reise führt weiter nach Nordmazedonien mit Stationen in Bitola und Skopje. Wir werden den jahrelangen Streit zwischen beiden Ländern, bei der die Geschichte eine zentrale Rolle spielte, beleuchten. Wir werden uns mit dem aktuellen Stand der Beziehungen beschäftigen und einen vertieften Einblick in das ex-jugoslawische Nachbarland und die Nachbarregion im Norden Griechenlands erhalten.

Stadt der Gastronomie:
Abgerundet wird die Reise durch die kulinarische Vielfalt, die Thessaloniki zu bieten hat. Die Stadt wird oft als gastronomische Hauptstadt des Landes bezeichnet und ist seit 2021 die erste griechische Stadt, die in das UNESCO-Netzwerk „Stadt der Gastronomie" aufgenommen wurde. Wir werden die lokalen Restaurants und Märkte erkunden und die geschmacklichen Besonderheiten der Region erleben.

Das Wetter im März:
Das Wetter im März in Thessaloniki ist oft angenehm mild mit ersten Frühlingsanzeichen, sodass man die Stadt bei sonnigen Spaziergängen genießen kann.

Mehr unter: www.alsharq-reise.de/de/tour/thessaloniki-bildungsreise-maerz-2026-griechenland

Zielgruppe

An alle Interessierten Personen

Vorkenntnissse

Keine

Hinweis zum Preis

Ermäßigt: 1189 €

Anerkennung als Bildungsurlaub

Liegt vor für
Berlin
Hessen
Niedersachsen
Wird auf Wunsch beantragt für
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Brandenburg
Bremen
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Saarland
Schleswig-Holstein
Thüringen

Kursort

Der Bildungsurlaub findet statt in Thessaloniki, Griechenland
Thessaloniki, Griechenland
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Veranstalter

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Alsharq Reise GmbH

Berlin
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Alsharq Reise

Alsharq bietet Studienreisen und digitale Formate mit einem politischen und gesellschaftlichen Fokus.

 

Begleitet von unserem engagierten jungen Team ermöglichen die Reisen und digitalen Veranstaltungen einzigartig persönliche Einblicke in die facettenreichen Gesellschaften Westasiens, Nordafrikas, in postmigrantische Strukturen in Deutschlad und darüber hinaus. Unsere Programme verbinden Politik, Kultur und Natur und leben von vielfältigen Begegnungen mit den Menschen vor Ort.

 

Differenzierte Einblicke und Multi-Perspektivität

Die gesellschaftlichen und politischen Realitäten der Zielländer stehen im Fokus unserer Reisen. Wir wollen eine differenzierte Sichtweise auf unsere Zielregion vermitteln. Dabei verfolgen wir den Anspruch, dass die Teilnehmenden bestehende Meinungsbilder hinterfragen und sich mit neuen Perspektiven möglichst unvoreingenommen auseinandersetzen.

 

Begegnungen im Vordergrund

Dies versuchen wir insbesondere durch Begegnungen und Diskussionen mit Menschen vor Ort zu erreichen. Dabei verfolgen wir den Anspruch, die Sichtweisen sowohl von “ganz normalen Menschen” als auch von Politiker*innen, Akademiker*innen und Aktivist*innen kennenzulernen. Ebenso versuchen wir, den Teilnehmenden sowohl städtische als auch ländliche Kontexte näher zu bringen. Stets ist es unser Anspruch, mit den Gesprächspartner*innen und natürlich auch mit den Teilnehmenden auf Augenhöhe zu interagieren.

Durch die Begegnungen wollen wir nicht nur Realitäten vor Ort besser verstehen, sondern in einen Austausch treten. Ziel ist auch, dass aus Begegnungen Kooperationen entstehen, siehe Punkt Intendierter Impact.

 

Vielfalt an Formaten

Wir versuchen, den Teilnehmenden die sozialen und politischen Realitäten mit möglichst vielfältigen Formaten zu vermitteln: Vorträge, Expert*innengespräche, Diskussionen, Stadtrundgänge, Wanderungen oder auch Kochkurse mit lokalen Familien sind nur einige Beispiele dafür, mit welchen unterschiedlichen Methoden wir Inhalte vermitteln möchten.

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Die Informationen zu diesem Inserat stammen vom Veranstalter. Bei Fragen oder zur Buchung kontaktieren Sie ihn bitte drirekt über die Kontaktfunktion oder telefonisch.
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