Erleben Sie in Ihrem Arbeitsfeld Menschen als „schwierig“? Sind Sie im Beruf öfter unzufrieden mit der Wirkung Ihrer Anstrengungen, weil Kommunikation stockt oder gar ein Kontaktabbruch droht? Werden Sie selbst manchmal als „kompliziert“ bezeichnet oder kritisieren sich nachträglich für Ihr Verhalten in herausfordernden beruflichen Situationen?
Viele für den Erwachsenen heute hinderliche Verhaltensweisen haben ihren Ursprung in sehr frühen Lebensphasen: Sie waren damals sinnvolle Überlebensstrategien in einem Umfeld, das den kindlichen Bedürfnissen nicht gerecht wurde. Da das Lernen dieser Strategien größtenteils unbewusst geschah, können sich solche Muster bis ins Erwachsenenleben erhalten, auch im Berufsalltag, wo sie das Miteinander erschweren.
Wenn Kinder über längere Zeit nicht ausreichend wahrgenommen oder verstanden werden, reagiert ihr Nervensystem mit Schutzmechanismen. Man spricht dann von Entwicklungs- oder komplexem Trauma. Entscheidend ist dabei nicht ein einzelnes Erlebnis, sondern die langfristige Überforderung, auf die der kindliche Organismus mit Reaktionen antwortet.
Diese unbewussten Reaktionsmuster – wie Erstarrung, Rückzug oder Überreaktion – können im Erwachsenenleben immer wieder ausgelöst werden. Besonders im beruflichen Miteinander, etwa durch kritische Rückmeldungen, Stress oder Missverständnisse. Dann übernimmt das autonome Nervensystem (ANS) unbemerkt die Steuerung – obwohl objektiv keine Gefahr besteht.
Gerade im Umgang mit Kunden, Kolleginnen und Kollegen oder Mitarbeitenden kann dieses Verhalten zu Missverständnissen, Konflikten und belastenden Arbeitsbeziehungen führen. Ebenso erschwert es vielen Menschen, Zugang zu gesunden und konstruktiven Verhaltensweisen zu finden oder mit Belastungen im Beruf oder im Privaten angemessen umzugehen.
Ein grundlegendes Verständnis von Entwicklungs-Trauma hilft dabei,
Das Seminar vereint bewusst die Arbeit an der eigenen Selbstwahrnehmung mit dem professionellen Umgang mit anderen. Denn traumasensible Kommunikation beginnt bei der Fähigkeit, eigene Reaktionsmuster zu erkennen und zu regulieren – insbesondere in belastenden Situationen. Wer sich selbst besser versteht, kann auch anderen empathischer, klarer und souveräner begegnen. Diese doppelte Perspektive fördert nicht nur persönliche Entwicklung, sondern stärkt auch die berufliche Handlungskompetenz.
Das Lohmarer Institut für Weiterbildung e.V. ist ein gemeinnütziges Bildungswerk in freier Trägerschaft und seit 1982 vom Land NRW anerkannt. Ziele unserer Arbeit sind,
Es ist uns ein Anliegen, eine neue Lernkultur zu pflegen: Wir legen Wert auf ein aktives, kreatives und selbstbestimmtes Lernen in einer lebendigen, wertschätzenden und persönlichen Atmosphäre. Die Vermittlung der Seminarinhalte ist lebendig und orientiert sich an den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Teilnehmenden.
Sie trägt unserer Überzeugung Rechnung, dass der Lernprozess in erster Linie von den Lernenden selbst gestaltet wird. Unseren Kunden gegenüber sind uns Verlässlichkeit und Freundlichkeit sowie eine kompetente, persönliche und individuelle Beratung wichtig.
Inhalte
Vier Schwerpunkte zeichnen unser Angebot aus:
Viele der Seminare sind als Bildungsurlaub anerkannt.
Bildungsurlaub
Wenn Sie zu den einzelnen Bildungsurlauben Detailinformationen oder die Anerkennungsbescheinigung für den Arbeitgeber brauchen, so finden Sie diese direkt auf unserer Homepage unter www.liw-ev.de
Dort bekommen Sie auch Informationen über den Buchungsstatus des Bildungsurlaubs.