Vom Widerstand aus den Kolonien bis zur Provenienzforschung: (Post-)Kolonialismus in Lübeck und der Welt

Lübeck
5 Kurstage
Max. 20 Teilnehmer
262 € Kursgebühr
262,00 €
TERMIN
Mo. 04.05. – Fr. 08.05.2026
Unverbindlich anfragen
Anmeldung möglich

Worum es geht

In diesem Bildungsurlaub fragen wir nach den Errungenschaften der postcolonial studies, deren vielstimmige Forschung u.a. zu einem wirksamen Instrument der Aufarbeitung europäischer Kolonialvergangenheit und Kolonialverbrechen wurde. Welche Namen und Erkenntnisse brachten die universitären und gesellschaftlichen Diskurse voran? Welche Denk- und Aufarbeitungsanstöße wirken bis heute nach, sowohl in Europa als auch auf dem afrikanischen Kontinent? Wir werfen einen kritischen Blick auf die koloniale Vergangenheit der Hansestadt Lübeck unter der Fragestellung, welche Verantwortung dieses zweifelhafte geschichtliche Erbe für museale Kontexte und städtische Erinnerungskultur bedeutet. Wir fragen nach Orten, Geschehnissen und Bildern rund um die Lübecker Kolonialgeschichte. Anhand der Sammlung Kulturen der Welt wird schließlich exemplarisch beleuchtet, wie sich Bildungshäuser dieser Verantwortung zwischen kritischer Aufarbeitung, Wissensvermittlung und Provenienzforschung annehmen. Die Fairtrade-Stadt Lübeck zeigt wiederum Möglichkeiten eines geschichtsbewussten und verantwortungsvollen Konsumverhaltens auf. Nicht zuletzt ist dieser Bildungsurlaub auch eine Einladung an jede:n Einzelne:n, sich mit dem eigenen kolonialen "Gepäck" zu beschäftigen. Gleichzeitig setzt er Impulse für eine individuelle Teilhabe an der kritischen Aufarbeitung der deutschen Kolonial- und Lübecker Stadtgeschichte. Ein postkolonialer Stadtspaziergang sowie Besuche der Sammlung Kulturen der Welt, des Kulturbüros und des St. Annen-Museums sind Teil des Wochenplans.

Dieser Bildungsurlaub ist eine Kooperation zwischen der VHS Lübeck, der Sammlung Kulturen der Welt (ehem. Völkerkundemuseum) und der Fachstelle Erinnerungskultur im Kulturbüro der Hansestadt Lübeck. Die Referent:innen sind Stella Barsch (wiss. Mitarbeiterin Sammlung Kulturen der Welt, Initiatorin postkolonialer Stadtspaziergang), Dr. Lars Frühsorge (Leitung Sammlung Kulturen der Welt), Pascal Straßer (Koordinator Fachstelle Erinnerungskultur) und Dr. Francine Uwera (freie Dozentin und Trainerin Exit Racism).

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung: vhs.luebeck.de/kurssuche/kurs/Bildungsurlaub-Postkoloniale-Theorie-und-Provenienzforschung/CN206-171K?cHash=5ef07a045d7cfc8a658c20b8046be196hung

Zielgruppe:

Arbeitnehmende; Multiplikator:innen; Einsteiger:innen in das Thema Kolonialismus; Interessierte

Vorkenntnisse:

Keine

Anerkennung als Bildungsurlaub

Kurs anerkannt

Hamburg, Schleswig-Holstein

Kursort

Lübeck, Deutschland

Veranstalter

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VHS Lübeck

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Ein Bildungsangebot von VHS Lübeck.

Kursnummer des Veranstalters: 206-171K

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Mo. 04.05. – Fr. 08.05.2026
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