Wahrscheinlich haben die meisten Menschen schon in Teams oder Projekten gearbeitet, in denen die Zusammenarbeit stressig war, viel geklagt wurde und über, aber nicht mit anderen geredet wurde. Das interessante und problematische daran ist, dass niemand solche „Zustände“ eines Teams plant. Sie entwickeln sich selbstorganisiert, alle Beteiligten handeln aus guter Absicht, auch wenn sie das anderen im Team nicht unterstellen. Eine Besonderheit stressiger Teamkultur ist gegeben, wenn ein oder zwei Personen für sie verantwortlich gemacht werden. Leitung muss abwägen, inwieweit der Lösungs-Fokus auf das System oder auf die Person gerichtet wird.
Im Seminar haben Leitungskräfte die Möglichkeit, anhand von verschiedenen Analyseschritten negative Teamkulturen zu verstehen und damit den ersten Schritt einer Veränderung zu gehen. Sie lernen, eigene Irritationen hilfreich in die Teamkommunikation einzubringen. Es werden konstruktive, manchmal überraschende Lösungswege vorgestellt. Es muss nicht immer Entwicklung sein, auch Auflösung von Zusammenarbeit kann den Menschen und der Sache dienen. Die Leitungskräfte reflektieren, welches Verhalten von Teams oder einzelnen Teammitgliedern sie besonders „triggert“, welches am meisten Energie frisst. Ausgehend von der individuellen Definition einer attraktiven und konstruktiven Kommunikationskultur entwickeln wir Maßnahmen und Wege zu einer besseren Zusammenarbeit.
Themen
Erscheinungsformen dysfunktionaler Kultur bzw. Verhaltensweisen
Die positive Absicht der Einzelnen erkennen
Wirkungen der aktuellen Kultur auf das System Team/Organisation
Die eigenen Muster und Beiträge erkennen, selbst arbeitsfähig bleiben
Strukturelle Konflikte erkennen und „in die Kommunikation bringen“
Differenziert analysieren und einschätzen: wie viel Chance auf Veränderung besteht, wie viel hängt am Verhalten einzelner Personen?
Eigene Irritationen wahrnehmen und kommunizieren
Austausch über erfolgreiche Veränderungen
* Trägeranerkennung: Die inhaltliche Prüfung erfolgt durch den Arbeitgeber.
Über uns
Als anerkannter Träger der Erwachsenenbildung bestimmt die Qualität der Bildungsangebote unsere Arbeit seit 30 Jahren. Die Zufriedenheit unserer Teilnehmer/innen steht im Mittelpunkt unserer Qualitätsentwicklung. Seit 2010 ist unser Qualitätsmanagement durch den Gütesiegelverbund Weiterbildung zertifiziert.
Potenziale + Kompetenzen erweitern, Veränderungen ermöglichen, sich selbst im Beruf, im Lebensalltag und in gesellschaftlicher Umgebung zu entwickeln sind die Schwerpunkte unseres Programms.
Zwei Kursprogramme im Jahr – jeweils im Juni und Dezember – informieren mit 150 fortlaufenden Abendkursen, Wochenend-Workshops, Bildungsurlauben und berufsbegleitenden Fortbildungen über unser Bildungsangebot in den Fachbereichen:
Gern schicken wir Interessenten auf Anfrage unser umfangreiches Kursprogramm kostenlos zu.
Verantwortlich für die Planung des Weiterbildungsangebotes, für die Organisation, Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit, Weiterbildungsberatung und Teilnehmerbetreuung von KOBIseminare sind: Karin Budde und Sandra Werzl, Pädagogische Leitung: Marita Klawe, Ines Potreck und Jennifer Petroll.