Komplexes Denken, starke Gefühle oder ein vielschichtiges Innenleben, das manchmal einem verschlungenen Regenwald ähnelt, sind keine Krankheiten. Circa 2 Prozent der Menschen haben ein vernetztes Denken sowie ein schnelleres oder durchlässigeres Nervensystem, was oft zu einer Gratwanderung zwischen Inputbedarf und Reizüberflutung führt.
Dadurch ergeben sich auch bestimmte Alltagsthemen. Schnelle Lernfähigkeit und Kreativität beispielsweise können in Arbeit bzw. Schule zu großem Erfolg führen - oder auch zu chronischer Langeweile und innerem Stress. Intensives Vertieftsein kann vor zu viel Außenreizen schützen und innovative Produkte hervorbringen - nach Außen kann es abwesend oder verträumt wirken. Eine Aversion gegen Smalltalk kann zu intensiven Begegnungen führen - oder zu Unverständnis.
Neben den wissenschaftlichen Hintergründen werden die Merkmale, Potentiale und Herausforderungen, die viele überdurchschnittlich intelligente Menschen betreffen, erläutert sowie Lösungsansätze vorgestellt.
Eingeladen sind Menschen, die viel und gerne denken, ggf. eine Hochbegabung vermuten oder ein IQ-Testergebnis von ≥120 haben - um mit dieser Kenntnis das eigene Leben besser zu verstehen sowie selbstbewusster und lebensbereichender fortzusetzen.