Dieses Angebot ist nicht mehr verfügbar. Der Bildungsurlaub hat bereits stattgefunden oder wurde vom Anbieter deaktiviert.
Der Fluss Rur entspringt im belgischen Hochmoor, dem Hohen Venn, durchfließt malerisch die Eifel, behauptet sich ab Düren gegen Stein- und Braunkohle, Zuckerrüben und Mais als naturnah fließendes Gewässer und mündet im niederländischen Roermond in die Maas. Die Rur hat also keinen Grund, sich vor ihrer etwas größeren Schwester mit dem „h“ zu verstecken.
Wir folgen dem Fluss über 180 Kilometer auf dem Fahrrad. Wer nicht mehr radeln mag, kann auf dem Abschnitt zwischen Heimbach und Linnich die Segnungen des regionalen Schienenverkehrs (Rurtalbahn) nutzen.
Wir lernen grenzüberschreitende Naturschutzkonzepte, Regionalentwicklung und nachhaltigen Tourismus als Wirtschaftsfaktor kennen. Alte und neue Nutzungsformen des Rurwassers werden vorgestellt. Wir erfahren auch viel über die Geschehnisse des II. Weltkriegs, die Schlacht um den Hürtgenwald, sowie Heinrich Böll, der später in der Nähe der Rur seinen Landsitz hatte – dort, wo sich heute die Wohnungen und Werkstätten der Stipendiat*innen der Heinrich Böll Stiftung befinden.
Geführt wird die Tour von Andreas Schneider, Diplom Naturführer seit 17 Jahren.
Erläuterungen zum neuen Spar- und Solidarpreis auf www.boell-nrw.de/de/bildungsreisen
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Nordrhein-Westfalen
Über uns
Die Heinrich Böll Stiftung Nordrhein-Westfalen ist ein politisches Bildungswerk. Wir ermutigen Menschen, sich für eine gleichberechtigte, vielfaltssensible und rassismuskritische Gesellschaft einzusetzen.
Dabei setzen wir auf Bildung mit Haltung: In jährlich über 100 Veranstaltungen ermöglichen wir als Scharnier zwischen Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft einzigartige Begegnungen und Perspektivwechsel. Wir wollen mit unserer Arbeit Demokratie erlebbar machen und sind davon überzeugt, dass lebenslanges Lernen miteinander und füreinander der Schlüssel zu einem Guten Leben für Alle ist.
Wir bieten an:
Radfahren ist eine soziale, ökologische, sinnliche, lustvolle, bereichernde und lehrreiche Zukunftsoption. Der gemeinsame Weg bei Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Veranstaltungen bringt die gemeinsamen Ideen und Menschen näher zusammen. Das macht jede Radfahrt politisch und zu einem Bildungserlebnis.
Um neue Welten zu entdecken, muss man keinen Urlaub am Palmenstrand buchen. Die lokale und regionale Kultur hat eine Menge zu bieten. Viele markante und sehenswerte Orte erschließen sich erst auf den zweiten Blick. Unsere Wanderurlaube kommen den individuellen und sozialen Identitäten auf die Spur und suchen Orte auf, an denen sich diese gebildet haben.
So unterschiedlich die Städte Kopenhagen, Berlin oder Brüssel auch sind. Ihnen ist gemein, dass sie eine geballte Mischung aus historischen, kulturellen und politischen Eigenheiten und Ausprägungen auf engstem Raum präsentieren. Diesen zu entdecken und zu erleben, dabei das eigene Wissen aufzufrischen und noch das ganz spezielle Flair und die regionalen Köstlichkeiten zu genießen, das zeichnet eine Stadtreise aus.
Spannende Inhalte und Soft Skills lassen sich ebenfalls durch einen Bildungsurlaub erlernen, z.B. Kampagnen- oder Projektmanagement. Unsere erfahrenen ReferentInnen machen Bildung zum praxisorientierten Erlebnis und geben Motivation für das eigene Engagement.
Viele unserer Reisen lassen sich auch als Bildungsurlaub nach dem ArbeitnehmerInnen-Weiterbildungsgesetz NRW anrechnen.
Der Veranstalter beantwortet gerne Ihre Fragen per Telefon oder E-Mail.
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Der Veranstalter sendet Ihnen gerne weitere Details zum Kurs sowie alle benötigten Antragsunterlagen für Ihren Arbeitgeber zu.
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Ein Bildungsangebot von Heinrich Böll Stiftung NRW.