Was fangen wir an mit dem Erbe der großen und kleinen Friedhofsanlagen, die in 350 Jahren in Berlin angelegt wurden? Diese Frage bildet den roten Faden dieser Bildungszeit.
Unter den über 200 Berliner Friedhöfen gibt es nur wenige, die die verändernden Maßnahmen der Stadtentwicklung überlebt haben. Nur in den ehemaligen Dörfern der Stadtgemeinde Berlin gibt es noch Ruhestätten an ursprünglichem Ort, in authentischer Gestalt, wie etwa in Zehlendorf und Tempelhof. Großräumige Anlagen entstanden am Stadtrand und in den umliegenden Gemeinden, in Schöneberg, Stahnsdorf und anderorts. Mit den vielen Toten des Ersten und Zweiten Weltkriegs entsteht erstmals ein kollektives weltliches Gedenken, das sich auch auf die Friedhofsgestalt auswirkt - mit großen Unterschieden in den beiden deutschen Staaten.
Das Seminar bietet einen Überblick über die Stadtentwicklung Berlins, die Bevölkerungsenwicklung und die Ausdehnung des Stadtgebietes. So lassen sich Lage und Aufgabe der Ruhestätten unmittelbar erfassen.Friedhofsbegehungen von Zehlendorf bis Oberschöneweide und hinauf in den Norden nach Reinickendorf vertiefen das erworbene Wissen. Dialogische Führungen setzen das Seminar an diesen Orten fort.
Zu einem Drittel der Zeit findet die Bildungszeit im Kursraum der VHS statt, zwei Drittel füllen die Friedhofsexkursionen. Vorkenntnisse sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Dieses Seminar bietet jedoch keine Einführungen in die Bestattungskultur und die Geschichte der Berliner Friedhöfe. Alle Fragen zu diesen Themen können natürlich in den Gesprächen beantwortet werden.
Dieser Kurs gilt gemäß § 10 Abs. 6 des Berliner Bildungszeitgesetzes - BiZeitG (GVBl. vom 05.07.2021 S. 849) als Bildungsveranstaltung im Sinne der politischen Weiterbildung anerkannt. Diese Anerkennung gilt nur für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gemäß § 1 Abs. 1 des oben genannten Gesetzes, die bei einem Arbeitgeber im Bundesland Berlin angestellt sind.
Eine Bescheinigung ist erhältlich über [email protected].
Die Veranstaltung steht auch Interessierten offen, die den Kurs nicht als Bildungszeit belegen möchten oder können.
Die Victor-Gollancz-Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf als bezirkliche und öffentlich verantwortete Einrichtung der Erwachsenenbildung wendet sich an alle Menschen, die sich weiterbilden wollen. Sie steht für Toleranz, Offenheit, kritische Meinungsbildung und Meinungsfreiheit.
In ihrem Selbstverständnis handelt die VHS Steglitz-Zehlendorf nach dem aktuellen Leitbild der 12 Berliner Volkshochschulen.
Die Victor-Gollancz-Volkshochschule freut über Ihr Interesse an ihren Bildungszeit-Kursen.
Instagram: vhssz_berlin
Web: www.vhssz.de
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Der Veranstalter sendet Ihnen gerne weitere Details zum Kurs sowie alle benötigten Antragsunterlagen für Ihren Arbeitgeber zu.
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Ein Bildungsangebot von Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf, Berlin.