Das Ahrtal ist bekannt für Weinbau, Tagestourismus und Kurzurlaube. – und international durch die Flutkatastrophe im Juli 2021.
Dem Wandel der Zeit unterworfen haben sich die Dörfer entlang der Ahr gerade auch in den letzten Jahrzehnten und Jahren neu aufgestellt. Viele kleine Winzer haben ganz aufgegeben, andere haben als zweites Standbein Übernachtungsangebote dazu genommen. Wieder andere haben sich vergrößert, setzen auf mehr als nur lokale Vermarktung. Aus manchen Probierstuben wurden Weinlounges. Die Flutkatastrophe hat manche Entwicklungen zurückgeworfen, verändert oder in Einzelfällen sogar beschleunigt. Das Bild des Ahrtals verändert sich, was ergreifend und aufschlussreich zugleich ist.
Hier wie andernorts gibt es Nachfolgeprobleme. Auch die Vermarktung von Angeboten ist zunehmend zentralisiert, Winzergenossenschaften boomen und sind auch ein Haltepunkt für die Region. Dennoch sollen Charakter und Flair der Weindörfer erhalten bleiben, um als Tourismusregion überleben zu können.
Wir besuchen entlang des Rotwein-Wanderweges und der Steilhänge der Ahr Winzer, Winzergenossenschaften, Sehenswertes und Verkehrsämter und lassen uns von Insidern informieren über den Spagat zwischen Tradition und Moderne. Über ein Beispiel des tiefgreifenden Wandels im Handwerk, eine Veränderung von Angebot und Nachfrage, ein Beispiel des gesellschaftlichen Wandels. Und auch über die menschliche Seite der Koexistenz mit der Natur. Die Teilnehmer werden auch über Mechanismen und Instrumente der Recherche-Arbeit, Kulturarbeit, Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Eventmanagement informiert.
Seminarleitung: Wolfgang Uhle www.uhlekommunikation.de
* Trägeranerkennung: Die inhaltliche Prüfung erfolgt durch den Arbeitgeber.
WER ODER WAS IST DAS BILDUNGSFORUM (BF)?
Das BF sind über 50 Kursleitende, die mit viel Engagement, Freude und Herzblut ihr Wissen und Können an die Teilnehmenden von Kursen, Seminaren, Veranstaltungen vermitteln.
Das BF sind viele engagierte Menschen, die in einem lebendigen Miteinander anderen Mut machen, ihr Leben aktiv zu gestalten und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.
Und das BF sind drei Hauptamtliche Mitarbeiterinnen im Büro in der Alten Kirchstraße, die daran arbeiten, dass sich Menschen, unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Herkunft, Lebensentwurf, ethnischer Zugehörigkeit oder Religion, im Themenspektrum wiederfinden.
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