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Rund jeder Vierte erkrankt im Lauf seines Lebens einmal an einer psychischen Störung; mehr als 300 Millionen Menschen weltweit kämpfen mit Depressionen.
In dieser Weiterbildung befassen wir uns mit der Entstehung und den psychosozialen Grundlagen von Depressionen.
Wir gehen auf die Klassifikationen dieses Störungsbildes ein und beleuchten unterschiedliche Therapieansätze.
Suizidandrohungen sollten immer ernst genommen werden. Will ein Mensch sich das Leben nehmen oder damit droht, es zu tun, wird man mit einer schwierigen Situation konfrontiert. Für solche Situationen gibt es kein Patentrezept.
Das Seminar, welches als Bildungsurlaub anerkannt ist, richtet sich ausschließlich an medizinisch-therapeutische Berufsgruppen sowie Pflegeberufe
1. Depressionen besser verstehen
Das klinische Bild der Depression kann vielseitig sein. Als Leitsymptome gelten depressive Verstimmung, Hemmung von Antrieb und Denken sowie Schlafstörungen.
Das Ausmaß der Depressivität kann von leicht gedrückter Stimmung bis zum schwermütigen versteinerten Nichts-mehr-fühlen-können.
Eine behandlungsbedürftige Depression ist eine Erkrankung, an der rund 17% der Bevölkerung mindestens einmal in ihrem Leben erkranken.
Deutschlandweit betrifft diese Krankheit jährlich sechs Millionen Menschen.
Erkennbare Unterschiede gibt es dabei innerhalb der Geschlechter:
Frauen sind doppelt so häufig wie Männer von Depressionen betroffen.
Depressive Erkrankungen sind dabei nicht nur für den Betroffenen selbst eine enorme Belastung, auch die Menschen im Umfeld leiden mit.
Liegt bei dem Betroffenen eine akute Episode vor, müssen die Angehörigen auf ein stabiles Glied in der Familienkette verzichten.
Das Verhalten wird rücksichtsvoller und die Kommunikation differenzierter.
Und dennoch empfindet der an einer Depression Erkrankte, egal was sein Umfeld für ihn tut, alles nur als eine zusätzliche Belastung und fehlerhaftes Verhalten.
2. Affektive Störungen
- Definition
- Klassifizierung von affektiven Störungen
- Verlauf
- Epidemiologie
- Symptomatik und klinische Subtypen
- Diagnostik und Differenzialdiagnose
3. Hilfreiche Grundannahmen, Therapieschulen und Heilmethoden
Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über die klassischen Therapieschulen (Verhaltenstherapie und analytische Verfahren) und die modernen therapeutischen Ansätze (Hypnosystemische Therapie).
Nützliche Grundannahmen und Ansätze u.a. von Sigmund Freud, C.G. Jung, Gunther Schmidt, Gerald Hüther und anderen.
Wie Konflikte krankmachen können (Angst, Depression, Zwänge, psychosomatische Symptome).
Was sind innere Konflikte und wie können sie aufgelöst werden:
Innere Konflikte sind für die meisten, wenn nicht sogar für alle neurotischen Probleme verantwortlich. Sie machen aber auch dem „gesunden Menschen“ das Leben schwer.
Das Unterdrücken von Meta-Bedürfnissen erzeugt psychische und somatische Anspannungen, die sich bis zu einer Depression steigern können.
Die Teilnehmer lernen die wichtigsten menschlichen Meta-Bedürfnisse (Sicherheit, Zugehörigkeit, Individuation) kennen.
Aktive und passive Gedanken und was sie mit uns machen.
4. Suizidalität
- Allgemeines und Definition
- Phänomenbereich
- Suizidraten
- Suizidmethoden
- Allgemeines Modell zur Erklärung suizidalen Verhaltens
- Lebenskrisen und Risikofaktoren
- Symptomatik
- Diagnostik
- Therapie
- Verlauf
- Psychisch-Kranken-Gesetz
Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Saarland
Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen
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