Mit Übernachtung

Die Azoren - eine ultraperiphere Region Europas, die Welten verbindet

Portugal
8 Kurstage
Max. 14 Teilnehmer
Preis auf Anfrage
TERMIN
Sa. 30.05. – Sa. 06.06.2026
Unverbindlich anfragen
Anmeldung möglich

Worum es geht

5 Tg. Bildungsurlaub mit optionalen Verlängerungen 
vom Anreise: 30.05. - 06.06. 2026 (Terceira, Pico, Faial)

Die Azoren sind ein Geheimtipp. Mitten im Atlantik liegt das zu Portugal gehörende vulkanische Archipel aus 9 Stecknadelköpfen auf der Karte des riesigen Weltmeeres. Landschaftlich - immergrün mit floraler Vielfalt von einer herben Schönheit mit einem einzigartigen Charme… Wale ziehen dort vorüber, Delphine begleiten spielend Boote, und mit Glück kann man große Meeresschildkröten entdecken
Die Azoren sind ein Paradies für Naturliebhaber und für Ästheten, und verlocken zu Wanderungen. Sie ermöglichen besonders gut ökologische Erkundungen und Reflexionen zu grundlegenden Fragen zum Verhältnis von Mensch und Natur und die damit verbundenen Bedrohungen (Klimawandel, Vulkanismus, Erdbebengefahren). Die Azoren sind aber auch auch historisch und aktuell politisch interessant - insbes. durch die EU-Mitgliedschaft seit 1986. Die Azoren bildeten i schon seit dem Mittelalter eine Brücke, die die unterschiedliche Welten miteinander verbunden haben. Das galt für die Handelswege und private Atlantiküberquerer. Doch auch aus militärischen und sicherheitsstrategischen Gründen stellten sie historisch bis heute immer schon bedeutende logistische Stationen dar. Mit der EU-Zuordnung haben sich Lebensbedingungen der Inseln für ihre Bewohner stark verändert. Dabei spielen sowohl die EU-Subventionen als auch der aufkommende Tourismus eine starke Rolle. Beides brachte deutliche Veränderungen der Versorgunglage, der Infrastrukturen usw. mit sich. Auch die eigene Vorstellungswelt der Einheimischen hat sich mit der “Horizonterweiterung” verändert. So hat auch das Meer eine mehrfach wechselnde Bedeutung für die Einheimischen gehabt und unterschiedliche Bewertungen erfahren, wie man dort an Beispielen erkennen kann. 
Unsere Stationen sind: Terceira mit der nach einem großen Erdbeben erneuerten wunderschönen Altstadt, Pico mit dem gleichnamigen Vulkan, dem höchsten Berg Portugals, Faial - seit jeher Anlegestelle für Atlantik-Segler.

Anerkennung als Bildungsurlaub

Auf Anfrage möglich

Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen

Kursort

Portugal
Adresse nicht verfügbar
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Veranstalter

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64 Veröffentlichungen9 aktuelle Termine
64 Veröffentlichungen9 aktuelle Termine

alterslos entwickelt Konzepte für Studienreisen und politische Bildungsurlaubsreisen und veranstaltet und organisiert diese. 

Warum Reisen für eine politische Bildung?

Zum einen haben wir es meist nicht gelernt und sind es zumindest nicht gewohnt, in geopolitischen Perspektiven zu denken. Diese Perspektiven zu beachten, ist aber erforderlich geworden, um die (zivil)gesellschaftlichen Entwicklungen in Zeiten der Globalisierung auch in unseren Regionen besser zu verstehen.
Zudem sind wir sogar mit Kriegssituationen gegenwärtig vermittelt konfrontiert, die ein völlig verändertes Problembewusstsein auf der Basis geostrategischer Kenntnisse erforderlich machen…
Schließlich wirft der Klimawandel mit seinen ökologischen Verheerungen als ein global besonders bedrohliches Phänomen seine Schatten voraus und verlangt von allen Seiten eine Bewusstseinsänderung und veränderte Orientierungen in den Handlungskonzepten. 

Wir wollen mit unseren Reisen Gelegenheiten schaffen, die eigenen „Horizonte“ zu erweitern durch Er-Fahrungen in neuen Umgebungen und durch Begegnungen mit Menschen in anderen Lebenssituationen und anderen Kulturen.
Zugleich wollen wir es ermöglichen, dabei eine neue Perspektivenvielfalt zu gewinnen, die vonnöten ist, um die Komplexität der veränderten Entwicklungen differenziert zu durchdringen und die Toleranz dem „Fremden“ gegenüber zu erweitern.
Wir werden immer wieder darauf angesprochen, warum wir zwar in kulturell besonders schöne, aber politisch so „gefährliche“ und „schreckliche“ Länder fahren wie z.B. nach „Iran“. Wichtig ist uns dabei der Aufklärungsaspekt und der Kontakt zur Bevölkerung, die unter dem Regime leidet. Unsere Medien berichten oft nicht ausreichend und so herrschen verzerrte Bilder von der Realität dieser Länder vor. Tatsächlich muss man sich aber auch klarmachen, dass man mit einem Besuch in diesen Ländern selbst einen wichtigen - gleichsam eine Art von oppositionellen - „politischen Beitrag“ einbringt, denn die Bevölkerung ist sehr dankbar für den Besuch und empfindet ihn als eine Form von Solidarität und Ermutigung, die neue Kraft verleihen kann.

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Sa. 30.05. – Sa. 06.06.2026
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