Führen ohne formale Macht gehört zu den anspruchsvollsten Rollen im Berufsalltag. Wer Verantwortung übernimmt, steht häufig zwischen unterschiedlichen Erwartungen. Rollenkonflikte, unklare Zuständigkeiten und verdeckte Belastungen sind typische Begleiterscheinungen.
Dieses Seminar unterstützt Sie dabei, Ihre Führungsrolle ohne Weisungsbefugnis klar zu definieren und wirksam auszufüllen. Sie lernen alternative Quellen von Autorität kennen und entwickeln eine professionelle Haltung, mit der Sie Einfluss nehmen können, auch ohne hierarchische Macht. Dabei geht es um Klarheit, Selbstsicherheit und eine konstruktive Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Ziel ist es, Ihre persönliche Wirksamkeit zu stärken, Konflikte frühzeitig zu entschärfen und strukturelle Stressfaktoren im eigenen Arbeitskontext zu reduzieren.
Zielgruppe: Referent*innen, Projektleitungen, Koordinierende, Fachverantwortliche, stellvertretende Führungskräfte sowie Mitarbeitende, die ohne disziplinarische Vorgesetztenrolle Verantwortung übernehmen.
Inhaltliche Schwerpunkte:
- Besonderheiten des Führens ohne formale Macht
- Alternative Quellen von Autorität erkennen und gezielt nutzen
- Rollenklärung und professionelles Erwartungsmanagement
- Einfluss nehmen ohne Eskalation und Machtausübung
- Souveräner Umgang mit Widerstand und verdeckten Konflikten
- Überzeugend kommunizieren
- Strukturelle Belastungsfaktoren identifizieren und reduzieren
- Eigene Haltung, Grenzen und Verantwortungsbereiche klären
Lernziele:
- verstehen Sie die Dynamik lateraler Führungsrollen und typische Rollenkonflikte,
- können Sie Ihre eigene Rolle klarer positionieren und kommunizieren,
- nutzen Sie unterschiedliche Autoritätsquellen bewusst und situationsgerecht,
- kommunizieren Sie überzeugend und deeskalierend,
- reduzieren Sie persönliche Belastung durch mehr Rollenklarheit und Struktur.
Methoden:
Impulsvorträge, strukturierte Selbstreflexion, Fallarbeit aus dem Berufsalltag, Gruppenarbeit, praxisnahe Übungen und kollegialer Austausch.
Dieser Kurs gilt gemäß § 10 Abs. 5 des Berliner Bildungszeitgesetzes - BiZeitG (GVBl. vom 05.07.2021 S. 849) als Bildungsveranstaltung im Sinne der beruflichen Weiterbildung anerkannt. Diese Anerkennung gilt nur für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gemäß § 1 Abs. 1 des oben genannten Gesetzes, die bei einem Arbeitgeber im Bundesland Berlin beschäftigt sind.
Eine Bescheinigung ist erhältlich über [email protected]. Die Veranstaltung steht auch Interessierten offen, die den Kurs nicht als Bildungszeit belegen möchten oder können.
Dieser Kurs findet online statt. Bitte registrieren Sie sich vorab als Teilnehmer/in unter www.vhs.cloud. Den Zugangscode zum Online-Kurs finden Sie nach Ihrer Buchung auf der Anmeldebestätigung.
Die Victor-Gollancz-Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf als bezirkliche und öffentlich verantwortete Einrichtung der Erwachsenenbildung wendet sich an alle Menschen, die sich weiterbilden wollen. Sie steht für Toleranz, Offenheit, kritische Meinungsbildung und Meinungsfreiheit.
In ihrem Selbstverständnis handelt die VHS Steglitz-Zehlendorf nach dem aktuellen Leitbild der 12 Berliner Volkshochschulen.
Die Victor-Gollancz-Volkshochschule freut über Ihr Interesse an ihren Bildungszeit-Kursen.
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Web: www.vhssz.de
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Ein Bildungsangebot von Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf, Berlin.