Geschichte und Gegenwart des Israelisch-Palästinensischen Konflikts - Online-Grundlagenseminar

Onlinekurs
1 Kurstag
Max. 20 Teilnehmer
60 € Kursgebühr
Ermäßigt: 40 €
TERMIN
Mi. 16.09. – Mi. 16.09.2026
Anmeldung möglich

Worum es geht

Der israelisch-palästinensische Konflikt erlebt mit dem aktuellen Kriegsgeschehen im Gazastreifen einen schrecklichen Höhepunkt. Der Waffenstillstand vom Oktober 2025 hat die Gewalt nicht beendet.Umso wichtiger ist eine eingehende Auseinandersetzung mit den Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die aktuell im Gazastreifen verübt werden, sowie mit der langen Geschichte des Konfliktes und dessen Verhandlung in Deutschland.

Der Nahostkonflikt geht zudem weit über Israel und Palästina hinaus: Staaten wie Iran, Saudi-Arabien, Jordanien, Katar, Ägypten, Syrien oder die Türkei sind militärisch und/oder als Vermittler involviert. Darüber hinaus spielen militante Bewegungen wie die Hisbollah im Libanon oder die Houthis im Jemen eine bedeutende Rolle. Bei diesem fünfstündigen Seminar widmen wir uns auch der regionalen Ebene des Nahostkonflikts und analysieren die historisch gewachsenen Beziehungen zwischen verschiedenen Akteuren in der Region sowie Israel und Palästina.

In diesem Seminar beleuchten wir chronologisch und multiperspektivisch die Geschichte des israelisch-palästinensischen Konflikts mit Hilfe von Karten, Originaltexten, zentralen Abkommen und Bildern. Die unterschiedlichen Narrative zu zentralen Ereignissen werden ausführlich dargestellt, um die gegenläufigen Positionen in der israelisch-palästinensischen Konfliktgeschichte besser nachvollziehen zu können (z.B. das Jahr 1948 als „Unabhängigkeit“ vs. „Nakba“). Neben palästinensischen und israelischen Perspektiven betrachten wir immer auch völkerrechtliche Positionen auf zentrale historische Ereignisse.

Vor dem Hintergrund der langen Geschichte schauen wir auf die aktuellen Realitäten vor Ort: Was ist am 7. Oktober passiert und wie geht die israelische Gesellschaft mit dem kollektiven Trauma um? Wie ist die Situation aktuell im Gazastreifen angesichts von Vertreibungen, Bombardierungen und Aushungern der Zivilbevölkerung? Was passiert ohne genügend internationale Aufmerksamkeit im Westjordanland?

Um diese Fragen zu beantworten beschäftigen wir uns auch mit umkämpften Begriffen wie Genozid oder Apartheid und untersuchen die regionale Ebene ebenso wie die Positionierungen einflussreicher internationaler Akteure. Außerdem stellen wir inspirierende Organisationen und Menschen vor, die sich trotz aller Widerstände für Gerechtigkeit, Ausgleich, Kompromiss, Begegnung und Einhaltung von Menschenrechten einsetzen.

Nicht zuletzt reflektieren wir in der Gruppe, wie das aktuelle Kriegsgeschehen unser eigenes Leben beeinflusst. Die Frage, was wir tun können, steht zum Abschluss im Mittelpunkt: Zu dieser Frage haben wir Stimmen aus Israel und Palästina gesammelt, die ihre Perspektiven auf Handlungsoptionen teilen.

Zielgruppe:

interessierte Arbeitnehmer*innen

Vorkenntnisse:

keine

Dozent

Christoph Dinkelaker
Christoph Dinkelaker, Seminarleitung

Christoph hat 1 Jahr im Libanon gelebt, sowie 3 Jahre in Israel & Palästina, wo er für das Willy-Brandt-Zentrum und die Friedrich-Ebert-Stiftung arbeitete. Während seines Studiums der Islam- & Politikwissenschaft gründete er das journalistische Projekt dis:orient mit & begann, politische Studienreisen zu leiten, u.a. in Israel & Palästina. Er ist Geschäftsführer und Mitgründer von Alsharq Reise GmbH. Christoph leitet seit Jahren das Grundlagenseminar, das er für Alsharq entwickelt hat.

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Anerkennung als Bildungsurlaub

Liegt vor für

Hamburg, Hessen

Auf anfrage möglich für

Brandenburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Thüringen

Veranstalter

logo Alsharq Reise GmbH

Alsharq Reise GmbH

105 Veröffentlichungen27 aktuelle Termine
105 Veröffentlichungen27 aktuelle Termine

Alsharq Reise

Alsharq bietet Studienreisen und digitale Formate mit einem politischen und gesellschaftlichen Fokus.

 

Begleitet von unserem engagierten jungen Team ermöglichen die Reisen und digitalen Veranstaltungen einzigartig persönliche Einblicke in die facettenreichen Gesellschaften Westasiens, Nordafrikas, in postmigrantische Strukturen in Deutschlad und darüber hinaus. Unsere Programme verbinden Politik, Kultur und Natur und leben von vielfältigen Begegnungen mit den Menschen vor Ort.

 

Differenzierte Einblicke und Multi-Perspektivität

Die gesellschaftlichen und politischen Realitäten der Zielländer stehen im Fokus unserer Reisen. Wir wollen eine differenzierte Sichtweise auf unsere Zielregion vermitteln. Dabei verfolgen wir den Anspruch, dass die Teilnehmenden bestehende Meinungsbilder hinterfragen und sich mit neuen Perspektiven möglichst unvoreingenommen auseinandersetzen.

 

Begegnungen im Vordergrund

Dies versuchen wir insbesondere durch Begegnungen und Diskussionen mit Menschen vor Ort zu erreichen. Dabei verfolgen wir den Anspruch, die Sichtweisen sowohl von “ganz normalen Menschen” als auch von Politiker*innen, Akademiker*innen und Aktivist*innen kennenzulernen. Ebenso versuchen wir, den Teilnehmenden sowohl städtische als auch ländliche Kontexte näher zu bringen. Stets ist es unser Anspruch, mit den Gesprächspartner*innen und natürlich auch mit den Teilnehmenden auf Augenhöhe zu interagieren.

Durch die Begegnungen wollen wir nicht nur Realitäten vor Ort besser verstehen, sondern in einen Austausch treten. Ziel ist auch, dass aus Begegnungen Kooperationen entstehen, siehe Punkt Intendierter Impact.

 

Vielfalt an Formaten

Wir versuchen, den Teilnehmenden die sozialen und politischen Realitäten mit möglichst vielfältigen Formaten zu vermitteln: Vorträge, Expert*innengespräche, Diskussionen, Stadtrundgänge, Wanderungen oder auch Kochkurse mit lokalen Familien sind nur einige Beispiele dafür, mit welchen unterschiedlichen Methoden wir Inhalte vermitteln möchten.

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