Im persönlichen und beruflichen Umfeld sind wir immer wieder mit Grenzen konfrontiert, die uns gesetzt werden oder die wir selbst setzen – und müssen uns meist sekundenschnell für einen Umgang damit entscheiden. Grenze ich jemanden aus, überschreite ich Grenzen, die eigenen oder die von anderen, laufe ich vor Wände und komme nicht weiter, von welchen Hindernissen lasse ich mich abhalten? Gefühle wie Ohnmacht, Hilflosigkeit oder Wut gehen oft damit einher und erschweren die Kommunikation mit dem Gegenüber.
Wir begeben uns auf die Suche nach persönlichem Grenz-Erleben:
Wie gehe ich mit Grenzen von außen um, z. B. am Arbeitsplatz, in Freundschaften, im Kontakt mit Kindern, in Bezug auf Pandemie, Krieg und Klimakrise …?
Wie erlebe ich mich im Kontakt mit mir, mit anderen, mit Aufgaben und mit der Welt, in der
ich lebe?
Überschreite ich immer wieder Grenzen? Was erlebe ich dabei und wie gestalte ich
die Situationen?
Möglicherweise geht es um die eigene Belastbarkeit, um Autonomie und Respekt, um Ansprüche an mich selbst, persönliche Bedürfnisse, meine Fähigkeiten, meine Gesundheit und anderes mehr.
In diesem Seminar wollen wir uns damit beschäftigen, welche Grenzen uns gute Orientierung geben und welche uns aus dem Gleichgewicht bringen, denn wenn die Sicht darauf klarer wird, kann die Entscheidung zum Umgang mit Grenzen leichter fallen. Zudem kann ein Blick auf die persönlichen Resilienz-Faktoren helfen, sich auf eigene Stärken zu besinnen und diese weiterzuentwickeln.
Das wertebasierte Modell der Themenzentrierten Interaktion (TZI) bildet die Grundlage für die gemeinsame Arbeit.
Dieses Seminar ist für alle Interessierte offen und kann im Rahmen der Ausbildung in Themenzentrierter Interaktion (TZI) als halber Persönlichkeitskurs anerkannt werden.
Leitung: Gisela Kordges (Lehrbeauftragte für Themenzentrierte Interaktion, Coach)
3-tägig
Di 13.10.2026
Mi 14.10.2026
Do 15.10.2026
jeweils 10.00 - 17.00 Uhr
Haus Landeskirchlicher Dienste
Olpe 35
44135 Dortmund
315,00 € (Kursgebühr)
75,00 € (Imbiss, Getränke)
BILDUNGSURLAUB
Ansprechpersonen:
Saida Aderras
Doreen Harnischmacher
0231/5409-43
Über uns
Die Ev. Erwachsenen- und Familienbildung Westfalen und Lippe e. V. ist eine vom Land NRW anerkannte Einrichtung der Weiterbildung nach Weiterbildungs- und Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz. Unsere Angebote sind offen für alle Interessierten. Gemeinsam mit regionalen Bildungsstätten, Instituten, Tagungshäusern und Stadtakademien bilden wir ein Netzwerk, das jährlich mehr als 8.000 Bildungsveranstaltungen durchführt. Sie können sich bei uns für zivilgesellschaftliche Aufgaben qualifizieren, aber auch Ihre beruflichen Kompetenzen ausbauen. Zusätzlich bieten wir Ihnen viele interessante Themen aus der religiösen Bildung, beraten Sie gern und informieren Sie über den Einsatz von Fördermitteln.
Wir richten unsere Arbeit an den Qualitätsstandards des Gütesiegelverbundes Weiterbildung aus. Dazu kooperieren wir mit Partnern im inner- wie außerkirchlichen Bereich & arbeiten mit ausgewiesenen Trainern bzw. qualifizierten Lehrkräften zusammen.
"Wir vertreten eine Bildung, die den Menschen stärkt und Gerechtigkeit fördert" – diesen Satz aus unserem Leitbild wollen wir Wirklichkeit werden lassen.
Überzeugen Sie sich selbst, wir freuen uns auf Sie!
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Ein Bildungsangebot von Ev. Erwachsenen- und Familienbildung Westfalen und Lippe e. V..