Jordanien: Wüstenlandschaften mit Felsschluchten und Wadis, ausgetrockneten Flussbetten, grünem Jordantal...Die Hauptstadt Amman, die einmalige Felsenstadt Petra, Wadi Rum mit Beduinencamps und mit "hörbarer Stille" und unwirklichen Sternenhimmeln, biblische Stätten und historische Orte, Totes Meer im Nord-Westen und Rotes Meer mit Aqaba im Süden...
Und der Alltag? Jordaniens Rolle im Nahen Osten hat sich seit Anfang 2000 stark verändert. Das Königreich galt noch vor wenigen Jahren als ein unbedeutender, künstlich geschaffener Wüstenstaat (92% des Landes ist Wüste), der ohne internationale finanzielle Unterstützung, besonders aus den USA und Saudi Arabien, eigentlich nicht überlebensfähig ist. Heute ist gerade Jordanien das Land in der Region, das eine relative Stabilität inmitten von Krieg und Krisen darstellt und Millionen von Flüchtlingen - seien sie aus Syrien, dem Irak oder Palästina – einen Zufluchtsort bietet.
Thüringen
Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein
alterslos entwickelt Konzepte für Studienreisen und politische Bildungsurlaubsreisen und veranstaltet und organisiert diese.
Warum Reisen für eine politische Bildung?
Zum einen haben wir es meist nicht gelernt und sind es zumindest nicht gewohnt, in geopolitischen Perspektiven zu denken. Diese Perspektiven zu beachten, ist aber erforderlich geworden, um die (zivil)gesellschaftlichen Entwicklungen in Zeiten der Globalisierung auch in unseren Regionen besser zu verstehen.
Zudem sind wir sogar mit Kriegssituationen gegenwärtig vermittelt konfrontiert, die ein völlig verändertes Problembewusstsein auf der Basis geostrategischer Kenntnisse erforderlich machen…
Schließlich wirft der Klimawandel mit seinen ökologischen Verheerungen als ein global besonders bedrohliches Phänomen seine Schatten voraus und verlangt von allen Seiten eine Bewusstseinsänderung und veränderte Orientierungen in den Handlungskonzepten.
Wir wollen mit unseren Reisen Gelegenheiten schaffen, die eigenen „Horizonte“ zu erweitern durch Er-Fahrungen in neuen Umgebungen und durch Begegnungen mit Menschen in anderen Lebenssituationen und anderen Kulturen.
Zugleich wollen wir es ermöglichen, dabei eine neue Perspektivenvielfalt zu gewinnen, die vonnöten ist, um die Komplexität der veränderten Entwicklungen differenziert zu durchdringen und die Toleranz dem „Fremden“ gegenüber zu erweitern.
Wir werden immer wieder darauf angesprochen, warum wir zwar in kulturell besonders schöne, aber politisch so „gefährliche“ und „schreckliche“ Länder fahren wie z.B. nach „Iran“. Wichtig ist uns dabei der Aufklärungsaspekt und der Kontakt zur Bevölkerung, die unter dem Regime leidet. Unsere Medien berichten oft nicht ausreichend und so herrschen verzerrte Bilder von der Realität dieser Länder vor. Tatsächlich muss man sich aber auch klarmachen, dass man mit einem Besuch in diesen Ländern selbst einen wichtigen - gleichsam eine Art von oppositionellen - „politischen Beitrag“ einbringt, denn die Bevölkerung ist sehr dankbar für den Besuch und empfindet ihn als eine Form von Solidarität und Ermutigung, die neue Kraft verleihen kann.
Der Veranstalter beantwortet gerne Ihre Fragen per Telefon oder E-Mail.
Ihre Angaben werden an den Veranstalter übermittelt und vorübergehend gespeichert. Weitere Informationen, auch zu Ihren Rechten, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Der Veranstalter sendet Ihnen gerne weitere Details zum Kurs sowie alle benötigten Antragsunterlagen für Ihren Arbeitgeber zu.
Die Informationen zu diesem Inserat stammen vom Veranstalter. Bei Fragen oder zur Buchung kontaktieren Sie ihn bitte direkt.