Mit dem Rad unterwegs im polnischen und belarussischen Urwald

Mit Übernachtung
Sa. 08.06. – Sa. 15.06.2019
Bialowieza, Polen
Flexibel Gruppengröße
990 € Gebühr
Veranstalter: Politische Radreisen
43 Bildungsurlaube insgesamt2 aktuelle Starttermine

Beschreibung

Politische Radreisen betritt mit dieser Reise Neuland: Wir radeln von der polnischen über eine Schengen-Außengrenze auf die belarussische Seite des Bialowieza-Urwaldes. Mit uns reisen sieben belarussische Umweltaktivist*innen und kritische Historiker*innen. Sie erklären uns nicht nur die Umweltsituation in ihrem Land, sondern geben uns Einblicke aus erster Hand in ein uns Deutschen unbekanntes Land. Aber zunächst machen wir Station auf der polnischen Seite. Hier stoppte der Europäische Gerichtshof eine großräumige Abholzaktion des Urwaldes. Wir treffen uns u.a. mit Umweltaktivist*innen, die auch im Juni 2019 zum Schutz der Biotope vor Ort sind. Eine Reise nach Belarus erscheint auf den ersten Blick wie eine Zeitreise in die Vergangenheit. In Gesprächen mit den Dorfbewohner*innen zeigt sich jedoch, dass mit lokaler Produktion, sanftem Tourismus und der Brauchtum-pflege enkeltaugliches geschaffen wird.

Organisatorische Hinweise: Englischkenntnisse sind notwendig, an 2 Tagen radeln wir ca 75 km, Zeckenimpfung (FSNE) wird empfohlen, da Zeckengebiet.

Besondere Leistungen: 7 ÜN inkl. Vollpension, Organisation und Kostenübernahme der Visumbeschaffung, Organisation der gemeinsamen Anreise ab Berlin durch Polen, Organisation Radausleihe, Ausflug nach Brest (Bus).

Hinweis zum Preis

€ 750.- Menschen mit weniger Geld € 1200.- Huckepackbeitrag,

Kursort

Der Bildungsurlaub findet statt in Bialowieza, Polen
Bialowieza, Polen
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Veranstalter

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Politische Radreisen

43 Bildungsurlaube insgesamt2 aktuelle Starttermine

Motivation & Methodik

Seit knapp 30 Jahren ist die Politische Bildung mein Arbeitsschwerpunkt. Bildung ist für mich der Schlüssel zur Verwirklichung individueller Lebensziele und zur Mitbestimmung in der Gesellschaft. Demokratie bleibt hohl, elitär und entwickelt sich zurück, wenn der Anspruch auf die Herausbildung einer eigenständigen Urteilskraft für Alle aufgegeben wird. Ich will die Menschen, die ich erreiche, dabei unterstützen, sich ein eigenes Urteil in den Seminarthemen zu bilden.

Ich mag es gerne „bunt“ bei meinen Seminaren, Fortbildungen oder Politischen Radtouren. Das bedeutet:

  • Ich möchte den generationenübergreifenden Erfahrungsaustausch fördern
  • Ich bevorzuge eine Zusammensetzung von TeilnehmerInnen aus verschiedenen Ecken unserer Gesellschaft, die verschiedene politische Grundpositionen mitbringen
  • Ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis
  • Eine Programmgestaltung, die Körper, Geist und Seele gleichermaßen anspricht
  • Eine wohltuende Mischung zwischen Fakten, Diskussion, Kultur und Entspannung
  • Ich berücksichtige gerne individuelle Interessen bei der Programmgestaltung

Bei Wochenseminaren/Reisen ist es mir ein besonderes Anliegen, die Gruppe auch als soziale Gemeinschaft reifen zu lassen. Die Erfahrung von gelebter Gemeinschaft, die in der Lage ist, auch Konflikte zu lösen, ist für mich – in einer sich mehr und mehr verkapselnden Gesellschaft – ein wichtiges Bildungsziel.

Ein Stück Solidarität sind auch die gestaffelten TeilnehmerInnenbeiträge. Geldknappheit soll kein Ausschlusskriterium sein.

 

Über den Leiter Thomas Handrich

In den neunziger Jahren Referent für deutsch-polnischen Austausch in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Jagdschloss Glienicke, als Initiator der ersten Multiplikatorentreffen des neu entstandenen Deutsch-Polnischen-Jugendwerkes und dann, für 11 Jahre, als Referent für Mittel-, Ost- und Südosteuropa in der Heinrich Böll Stiftung.

Ende des Jahres 2005 Wechsel in die Selbstständigkeit. Sommerschulen für Young Leaders aus dem NGO-Bereich in Belarus (in 2012 auch für Young Leaders aus Russland).

Ich berate die Böll-Stiftung und andere Träger bei der Entwicklung von neuen Programmen u.a. in Polen, Belarus und im Südlichem Kaukasus.

Neu entdeckt habe ich für mich die Potentiale für eine umfassende Demokratisierung durch systematische Unterstützung lokaler Gemeinwesenarbeit. Im Auftrag der Internationalen Akademie an der Freien Universität (INA) unterstütze ich im Rahmen des Youth Empowerment Partnership Programmes (YEPP) die Entwicklung neuer Programmstandorte in Mittel- Südost- und Osteuropa. Einen erfolgreichen Standort gibt es mittlerweile in Görlitz/Zgorzelec und in der Ostslowakei, in der Nähe von Kosice, in mehrheitlich von Roma bewohnten Dörfern.
Ebenfalls neu entdeckt habe ich in den letzten Jahren für mich das Format politische Radreisen. Als begeisterter Radler, Geograph und an politisch-historischen Fragen interessierter Mensch biete ich seit einigen Jahren Politisches Radreisen im In- und Ausland an.

Presse

Auf den Spuren der Demokratie, mdmagazin 3/12 (Mitgliedermagazin Mehr Demokratie e.V.)
Homeland of German democracy
Polithistorische Radtour: Freiheitstrunken bei gutem Wein

www.politische-radreisen.de

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Die Informationen zu diesem Inserat stammen vom Veranstalter. Bei Fragen oder zur Buchung kontaktieren Sie ihn bitte drirekt über die Kontaktfunktion oder telefonisch.