Portugal – Seefahrernation, ehemals Weltmacht, im politischen und wirtschaftlichen Auf und Ab bis zum Wandel durch den Eintritt in die EU.
Spurensuche im aktuellen Touristenhotspot Lissabon.
Den Novembertermin haben wir für die wunderschöne Stadt Lissabon sehr bewusst ausgesucht - in der Hoffnung, dass es dann tagsüber angenehm warm - aber nicht so unerträglich heiß ist, wie es bis in den Oktober hinein noch sein kann. Wir gehen aber auch davon aus, dass es dann nicht mehr so voll sein wird wie in anderen Monaten und auch preisgünstiger, denn seitdem Lissabon ein sehr stark nachgefragter Hotspot ist, merkt man es auch an den Preisen.
Nach dem Motto nur wenn man die Vergangenheit in den wesentlichen Zügen versteht, kann man die Gegenwart besser begreifen, befassen wir uns auch mit der Geschichte Lissabons. Dabei kommen aber auch die Schönheit der Stadt auf den sieben Hügeln - die z.B. durch eine Bootsfahrt auf dem Tejo besonders gut in Augenschein zu nehmen sind, nicht zu kurz – ebenso werden wir die kulturellen Besonderheiten z.B. durch einen stimmungsvollen Fado-Abend usw. und die Begegnungen mit den Menschen wahrnehmen, die dort heute im “melting-pot” Lissabon zu Hause sind.
Die Stadt Lissabon repräsentierte das Land Portugal früher als die führende See- und Kolonialmacht und bot seit jeher als Hauptstadt ein Tor für das Land zur globalen Welt. Deshalb bietet sich hier eine Spurensuche für das gesellschaftliche Auf und Ab Portugals an. Diesen Metropolencharakter hat die Stadt selbst während der autoritären Diktatur des seit 1933 bestehenden Salazar-Regimes immer beibehalten. Die “Nelkenrevolution” 1974 schuf den Übergang zur Demokratie der Dritten Republik und ist als der Beginn eines Prozesses anzusehen, der Portugal zu einem gleichberechtigten Mitglied in der europäischen Gemeinschaft werden ließ. Die Eurokrise zwischen 2009-2015 hat das Land und auch die Stadt schwer getroffen. Aber inzwischen ist Lissabon wieder in ganzer Schönheit aufgeblüht wobei nicht übersehen werden sollte, dass hinter dem dahinter stehenden wirtschaftliche Aufschwung auch seine Schattenseiten sich längst abzeichnen, die wir daher auch betrachten wollen.
Berlin, Hamburg, Hessen, Schleswig-Holstein
Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Thüringen
alterslos entwickelt Konzepte für Studienreisen und politische Bildungsurlaubsreisen und veranstaltet und organisiert diese.
Warum Reisen für eine politische Bildung?
Zum einen haben wir es meist nicht gelernt und sind es zumindest nicht gewohnt, in geopolitischen Perspektiven zu denken. Diese Perspektiven zu beachten, ist aber erforderlich geworden, um die (zivil)gesellschaftlichen Entwicklungen in Zeiten der Globalisierung auch in unseren Regionen besser zu verstehen.
Zudem sind wir sogar mit Kriegssituationen gegenwärtig vermittelt konfrontiert, die ein völlig verändertes Problembewusstsein auf der Basis geostrategischer Kenntnisse erforderlich machen…
Schließlich wirft der Klimawandel mit seinen ökologischen Verheerungen als ein global besonders bedrohliches Phänomen seine Schatten voraus und verlangt von allen Seiten eine Bewusstseinsänderung und veränderte Orientierungen in den Handlungskonzepten.
Wir wollen mit unseren Reisen Gelegenheiten schaffen, die eigenen „Horizonte“ zu erweitern durch Er-Fahrungen in neuen Umgebungen und durch Begegnungen mit Menschen in anderen Lebenssituationen und anderen Kulturen.
Zugleich wollen wir es ermöglichen, dabei eine neue Perspektivenvielfalt zu gewinnen, die vonnöten ist, um die Komplexität der veränderten Entwicklungen differenziert zu durchdringen und die Toleranz dem „Fremden“ gegenüber zu erweitern.
Wir werden immer wieder darauf angesprochen, warum wir zwar in kulturell besonders schöne, aber politisch so „gefährliche“ und „schreckliche“ Länder fahren wie z.B. nach „Iran“. Wichtig ist uns dabei der Aufklärungsaspekt und der Kontakt zur Bevölkerung, die unter dem Regime leidet. Unsere Medien berichten oft nicht ausreichend und so herrschen verzerrte Bilder von der Realität dieser Länder vor. Tatsächlich muss man sich aber auch klarmachen, dass man mit einem Besuch in diesen Ländern selbst einen wichtigen - gleichsam eine Art von oppositionellen - „politischen Beitrag“ einbringt, denn die Bevölkerung ist sehr dankbar für den Besuch und empfindet ihn als eine Form von Solidarität und Ermutigung, die neue Kraft verleihen kann.
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