Preis inkl. Ü/VP.
Das Seminar dient der Bewusstwerdung und Vergegenwärtigung von Traumatisierung, die die Sozialarbeiter*innen und Multiplikator*innen im beruflichen Kontext begegnen. Das kann z.B. die Arbeit mit Geflüchteten, mit Opfern rassistischer Gewalt, mit Menschen, die sexualisierte Gewalt erfahren haben oder mit obdachlosen jungen Erwachsenen aus dysfunktionalen Elternhäusern sein – all diese Zielgruppen haben immenses persönliches Leid erlitten und dennoch verbirgt sich hinter allen Traumatisierungen oft auch strukturelle Diskriminierung und politisches Versagen.
Es geht in dem Seminar zum einen darum, wie man Traumata erkennt und hilfreich sein kann, auch wenn man kein Therapeut ist? Wie man ihnen begegnet, um im Beruf handlungsfähig zu bleiben und um nicht selbst sekundär zu traumatisieren? Zum anderen geht es darum, sich als Helfer*in gegenüber der Gesellschaft und Politik für eine Enttabuisierung des Themas und für eine zielgerichtete Hilfe einsetzen zu können.
Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars wird auf der Beschäftigung mit Rassismus als sequentielles und kollektives Trauma liegen. In Bezug auf das Thema Rassismus gilt es zu bedenken, dass diese Form von struktureller Gewalt nicht nur ein singuläres Ereignis benötigt, um zu traumatisieren, sondern sich maßgeblich negativ durch rassistische Mikroaggressionen im Alltag auf die Lebensqualität und die psychische Gesundheit von Betroffenen auswirkt. Innerhalb des Seminars wird sich mit dem Thema rassistischer Stress auseinandergesetzt und warum er zum Teil in den Traumadiskursen keine bis wenig Beachtung findet. Wie eine rassismuskritische (Psycho-) Sozialarbeit aussehen klönnte und welche Bereitschaften es von Seiten der Helfenden braucht, wird im Seminar diskutiert.
, Niedersachsen, , Rheinland-Pfalz
Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen
Lernen. Begegnung. Zukunft.
Gemeinsam lernen für eine bessere Welt von morgen.
Wir stärken Menschen, Verantwortung zu übernehmen und mutig eine offene, demokratische und nachhaltige Gesellschaft aktiv mitzugestalten.
Das Gustav Stresemann Institut in Niedersachsen e.V. wurde 1975 gegründet und ist eine gemeinnützige, überkonfessionelle, überparteiliche und staatlich anerkannte Einrichtung der Jugend- und Erwachsenenbildung. Träger ist ein eingetragener Verein. Unser Ziel ist es durch unsere QM-zertifizierten Angebote zur Förderung von internationalem Dialog, Demokratie und zivilgesellschaftlichem Engagement beizutragen. In allen unseren Programmen verwirklichen wir die Grundidee, der wir uns als Heimvolkshochschule verschrieben haben: „Leben und Lernen unter einem Dach“. Wir bringen Menschen zusammen und in den Austausch miteinander.
Für seine Bildungsarbeit verfügt das Institut neben den Seminarräumen über eigene Küche, Einzel- und Doppelzimmer mit eigenem Bad und einen Speiseraum sowie eine weitläufige Außenanlage und eine Kellerbar. Zur modernen Seminarausstattung gehört selbstverständlich auch Videokonferenz-Technik, die hybride und online Seminare ermöglicht.
Unser Programm
Jährlich finden im GSI bis zu 200 Seminare statt, die von hauptamtlichen Pädagogen*innen und über 100 Gastreferent*innen betreut werden. Politische Jugend- und Erwachsenenbildung und internationaler Austausch bilden die Kernthemen des Instituts. Darüber hinaus unterstützen wir unsere Teilnehmenden in berufsbezogener Qualifikation, Stärkung ihrer Kommunikationskompetenz, ihrer Gesundheit und kreativen Entfaltung. Wir bieten ein umfangreiches Programm für Mitarbeitende in Kita, Krippe und Hort sowie in Fremdsprachen an.
Wundervolle Umgebung & leckeres Essen
… das macht das GSI außerhalb seiner hochwertigen inhaltlichen Arbeit aus. Abgeschieden am Waldrand in der Lüneburger Heide und mit ICE-Bahnhof vor der Nase liegt das GSI in einem Park mit Fluss. Durch die Unterbringung und Versorgung direkt vor Ort müssen Sie sich um nichts kümmern. Hier bekommen Sie Abstand vom Alltag, können sich auf Ihre Bildungsangebote konzentrieren und werden dabei freundlich und kulinarisch hochwertig und vielfältig versorgt.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Der Veranstalter beantwortet gerne Ihre Fragen per Telefon oder E-Mail.
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Der Veranstalter sendet Ihnen gerne weitere Details zum Kurs sowie alle benötigten Antragsunterlagen für Ihren Arbeitgeber zu.
Die Informationen zu diesem Inserat stammen vom Veranstalter. Bei Fragen oder zur Buchung kontaktieren Sie ihn bitte direkt.