Mit Übernachtung

Usbekistan im Um - und Aufbruch durch die Effekte der Alten und der Neuen Seidenstraße - Interessen Europas

Berlin
10+ Kurstage
Ca. 1.993 € Kursgebühr
TERMIN
So. 18.10. – Fr. 30.10.2026
Unverbindlich anfragen
Anmeldung möglich

Worum es geht

Usbekistan – ein Land im meist noch unbekannten Zentralasien – steht wirtschaftlich und kulturell im Zeichen der „Seidenstraße(n)“. Die Alte Seidenstraße war der wichtigste Handelsweg zwischen Europa und China in der Antike und im Mittelalter. Heute arbeitet China an der Entwicklung einer Neuen Seidenstraße - und es zeichnet sich das größte Infrastrukturprojekt aller Zeiten ab und ein weitreichender internationaler Strukturwandel, dessen Bedeutung in Deutschland - so die Experten - viel zu wenig wahrgenommen wird. Die Alte Seidenstraße ließ die sie berührenden Handelsorte erblühen, insbesondere in der Architektur: Keramikfliesen, die die Bauwerke in Blau- und Grüntönen schmücken - gemischt mit einem Ockerton – dem Wüstensand ähnlich - zeugen von schon früher großer Schönheit . Die Städte, in denen wir heute das reiche, kulturelle Erbe der Alten Seidenstraße noch bewundern können, sind vor allem die Städte: Samarkand, Buchara und Chiwa. 
Durch die Neue Seidenstraße, die im Westen ziemlich unbemerkt blieb, inzwischen aber schon auf mehreren Kontinenten ein dichtes Netz gezogen hat, erlebt Usbekistan gegenwärtig einen großen wirtschaftlichen Aufschwung und gewinnt international an politischer Bedeutung. Der Aufschwung liegt nicht nur an den reichen Bodenschätzen - Vielmehr gewinnt die „Neue Seidenstraße“ für die Zukunft auch politisch erheblich an Bedeutung. Usbekistan hat dabei den Stellenwert einer wichtigen logistischen Drehscheibe für den Handel erhalten, und diese Rolle erlaubt darüber hinaus aber auch interessante sicherheitsstrategische Zielsetzungen. Beides hat ein verstärktes Interesse aller Großmächte an dem Land erweckt - insbesondere auch das europäische. Europa baut aber inzwischen auch an einem eigenen “Global Gateway”, um nicht zu sehr in die Abhängigkeit Chinas zu geraten.

Anerkennung als Bildungsurlaub

Auf Anfrage möglich

Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen

Kursort

Berlin, Deutschland

Veranstalter

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alterslos

64 Veröffentlichungen9 aktuelle Termine
64 Veröffentlichungen9 aktuelle Termine

alterslos entwickelt Konzepte für Studienreisen und politische Bildungsurlaubsreisen und veranstaltet und organisiert diese. 

Warum Reisen für eine politische Bildung?

Zum einen haben wir es meist nicht gelernt und sind es zumindest nicht gewohnt, in geopolitischen Perspektiven zu denken. Diese Perspektiven zu beachten, ist aber erforderlich geworden, um die (zivil)gesellschaftlichen Entwicklungen in Zeiten der Globalisierung auch in unseren Regionen besser zu verstehen.
Zudem sind wir sogar mit Kriegssituationen gegenwärtig vermittelt konfrontiert, die ein völlig verändertes Problembewusstsein auf der Basis geostrategischer Kenntnisse erforderlich machen…
Schließlich wirft der Klimawandel mit seinen ökologischen Verheerungen als ein global besonders bedrohliches Phänomen seine Schatten voraus und verlangt von allen Seiten eine Bewusstseinsänderung und veränderte Orientierungen in den Handlungskonzepten. 

Wir wollen mit unseren Reisen Gelegenheiten schaffen, die eigenen „Horizonte“ zu erweitern durch Er-Fahrungen in neuen Umgebungen und durch Begegnungen mit Menschen in anderen Lebenssituationen und anderen Kulturen.
Zugleich wollen wir es ermöglichen, dabei eine neue Perspektivenvielfalt zu gewinnen, die vonnöten ist, um die Komplexität der veränderten Entwicklungen differenziert zu durchdringen und die Toleranz dem „Fremden“ gegenüber zu erweitern.
Wir werden immer wieder darauf angesprochen, warum wir zwar in kulturell besonders schöne, aber politisch so „gefährliche“ und „schreckliche“ Länder fahren wie z.B. nach „Iran“. Wichtig ist uns dabei der Aufklärungsaspekt und der Kontakt zur Bevölkerung, die unter dem Regime leidet. Unsere Medien berichten oft nicht ausreichend und so herrschen verzerrte Bilder von der Realität dieser Länder vor. Tatsächlich muss man sich aber auch klarmachen, dass man mit einem Besuch in diesen Ländern selbst einen wichtigen - gleichsam eine Art von oppositionellen - „politischen Beitrag“ einbringt, denn die Bevölkerung ist sehr dankbar für den Besuch und empfindet ihn als eine Form von Solidarität und Ermutigung, die neue Kraft verleihen kann.

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Ca. 1.993 € Kursgebühr
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So. 18.10. – Fr. 30.10.2026
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