Hamburg ist seit Jahrhunderten eine Stadt, die von Migration geprägt ist. Menschen kommen hierher, bleiben, ziehen weiter oder werden hier geboren. Die Gründe sind unterschiedlich: Arbeit, Studium und Familie spielen ebenso eine Rolle wie Krieg, Verfolgung oder wirtschaftliche Not. Für viele Menschen mit Migrationsgeschichte ist Hamburg längst die eigene Heimat.Trotzdem wird Migration häufig noch als etwas behandelt, das vor allem mit „Ankommen“ zu tun hat. Doch was passiert danach? Wie erleben Menschen Hamburg, die hier aufgewachsen sind oder schon seit vielen Jahren leben? Und wie verändert sich das Gefühl von Zugehörigkeit, wenn man trotzdem immer wieder nach der eigenen Herkunft gefragt wird oder als „anders“ wahrgenommen wird?
In unserem Bildungsurlaub treffen wir Hamburger*innen mit unterschiedlichen Migrations- und Fluchtgeschichten. Sie erzählen vom Ankommen und Bleiben, vom Aufwachsen in Hamburg und von Neuanfängen. Es geht um persönliche Erfahrungen mit Zugehörigkeit und Ausgrenzung, aber auch um Rassismus und die alltäglichen Hürden, die Menschen mit Migrationsgeschichte erleben. Dabei wollen wir nicht nur individuelle Geschichten betrachten, sondern auch die Strukturen, die den Alltag und die Chancen von Menschen beeinflussen. Wie vielfältig sind Hamburger Schulen tatsächlich? Welche Erfahrungen machen Menschen mit Migrationsgeschichte auf dem Arbeitsmarkt? Und wie offen ist die Hamburger Kulturlandschaft für unterschiedliche Perspektiven?
Dafür sprechen wir unter anderem mit Vertreterinnen der Hamburgischen Bürgerschaft, besuchen Einrichtungen und Initiativen wie das kohero-Magazin und sprechen mit Wissenschaftlerinnen und Akteur*innen, die zu Migration, Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe arbeiten. Im Mittelpunkt stehen die Menschen und ihre Geschichten. Gleichzeitig geht es um die Frage, wie Hamburg mit der Vielfalt seiner Bevölkerung umgeht. Migration ist längst Teil der Stadt. Entscheidend ist deshalb, ob die bestehenden Strukturen dieser Realität gerecht werden.
Leitung: Hosay Adina-Safi (sie/ihr) – Erziehungswissenschaftlerin, Universität Hamburg
Preis: 250 € (Standardpreis), 195 € (Sparpreis), 295 € (Solidarpreis)
Ort: Hamburg
Aktuelle Informationen zu unseren Preisen in 2027:
Sie haben bei unseren Bildungsurlauben/Bildungsreisen die Wahl zwischen drei Preisen: Dem Standardpreis, dem Solidarpreis und dem Sparpreis. Den Sparpreis zahlen Sie, wenn Sie mit nur wenig Geld auskommen müssen. Die Anzahl der Sparpreise ist begrenzt. Den Solidarpreis zahlen Sie freiwillig, wenn Sie etwas mehr zahlen können und andere unterstützen möchten. Je mehr Teilnehmende den Solidarpreis zahlen, desto mehr können für den Sparpreis dabei sein. Alle anderen zahlen den Standardpreis. Sie sind unsicher, welchen Preis Sie zahlen sollen? Dann kontaktieren Sie uns gerne!
Barrierefreiheit
Wir bemühen uns, unsere Angebote inklusiv und so barrierearm wie möglich zu gestalten. Sollten Sie Unterstützungsbedarf haben, wie z.B. Gebärdensprache, sprechen Sie uns gerne an! Der Veranstaltungsraum ist leider nicht barrierefrei zugänglich.
Hamburg
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Der Verein bietet als Hamburger Landesbildungswerk der Heinrich-Böll-Stiftung grünennahe politische Bildungsarbeit in unterschiedlichen Organisationsformen an. Darunter auch etwa 10 Bildungsurlaube im Jahr.
Unsere Themenschwerpunkte sind
Geschlechterdemokratie, Internationales, Inklusion & Teilhabe in einer Migrationsgesellschaft sowie Nachhaltige Entwicklung, Stadtentwicklung & Rechte Bildungsallianzen.
Unsere Veranstaltungen sind offen für alle.
Der Veranstalter beantwortet gerne Ihre Fragen per Telefon oder E-Mail.
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Der Veranstalter sendet Ihnen gerne weitere Details zum Kurs sowie alle benötigten Antragsunterlagen für Ihren Arbeitgeber zu.
Die Informationen zu diesem Inserat stammen vom Veranstalter. Bei Fragen oder zur Buchung kontaktieren Sie ihn bitte direkt.