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Beschreibung
Bei traumatischen Erlebnissen wie Bedrohungen, Gewalt oder Tod und extremen Ereignissen wie Großschäden, Unfällen, Bedrohungslagen oder Naturkatastrophen kommt es bei Betroffenen häufig zu einer psychischen Überforderung. Die psychischen Reaktionen der Beteiligten und Betroffenen
reichen von Schock, Angst, Lähmung hin bis zu Trauer, völliger Leere und Wut. Das Erlebte lässt sich einfach nicht in das Welt- und Menschenbild integrieren. Im ungünstigsten Fall führt dies zu schweren psychischen Belastungen oder psychischen Folgeerkrankungen. Wenn Betroffene psychologische Erste Hilfe erlebt haben, sinkt ihr Risiko eine Traumafolgestörung zu erleiden erheblich! Krisenprävention und Psychologische Erste Hilfe:
Die meisten Menschen verfügen über ausreichende Schutzfaktoren, die eine baldige Verarbeitung und Integration des Geschehenen ermöglichen. Andere sind dem Ereignis so intensiv ausgesetzt oder bereits vorbelastet, so dass ein deutlich erhöhtes Risiko besteht, in eine traumatische Krise zu geraten und das Erlebte nicht mehr loslassen zu können. Um den Verarbeitungsprozess ausreichend zu fördern und in eine konstruktive Richtung zu lenken sollte frühzeitig psychologische erste Hilfe geleistet werden. Sie dient einer Stabilisierung und Prävention von psychischen Folgebelastungen sowie einer Früherkennung von Risiken, die eine Weiterbehandlung notwendig machen würde.
Ziele
Teil I: Grundlagen
- Formen der Krise
- Traumatische Ereignisse und traumatische Krisen
- Psychische (Schutz-) Funktionen und Reaktionen auf eine Krise
- Prinzipien und Strategien der PEH
Teil II: Interventionen in der Praxis
- Wrap-Up traumatische Krisen
- Prinzipien und Strategien der PEH in der Praxis
- Interventionen in der Krise: kulturelle und geschlechtsspezifische Besonderheiten
- Zentrale Aspekte der PEH: Informieren. Regulieren
Teil III: PEH in der Gesamtorganisation
- Zielsetzung der PEH
- Mentales Modell des Ersthelfers
- Einbindung Arbeiten im Team
- Dokumentation und Vernetzung Debriefing der Helfer*innen
Teil IV: Besondere Ereignisse
- Mentales Modell des Ersthelfers
- Selbstorganisation und Selbstregulation
- Besondere Situationen:Überbringung von Todesnachrichten
- Suizid eines Nahestehenden
- Mit Kindern über den Tod sprechen
- Initialbetreuung nach sexueller Gewalt
- Mit Angehörigen von Gewalttätern sprechen
- Eigene Haltung zu Aggression und Gewalt
- Selbstfürsorge und psychische Belastbarkeit
Abschluss: Falldarstellung (schriftlich) mit Diskussion
Fallbericht (Darstellung der Situation, Rahmenbedingungen, getroffene Maßnahmen, Betroffene und Beteiligte, psychische Reaktionen, Ziel der Intervention, Interventionen und Maßnahmen, Reflektion)
* Trägeranerkennung: Die inhaltliche Prüfung erfolgt durch den Arbeitgeber.
Unsere Organisation
Die Fachpool gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft für Beratung und Fortbildung, die ihre Arbeit auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes mit einem diakonischen Ansatz gestaltet. Gegründet wurde die Gesellschaft im Jahre 2003 in Herne.
Erfahrene Praktiker aus dem psychosozialen Bereich bilden unseren Pool von Referenten und Beratern, die für Sie ein professionelles Angebot an Fortbildungen, Coaching, Supervision oder auch Gutachten speziell für Ihr Fachgebiet zur Auswahl stellen.
Wir achten in besonderem Maße auf Praxisbezug und Anwendbarkeit der vermittelten Inhalte.
Die fachpool gGmbH ist nach LQW Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung testiert.
Maria Aarts zeichnet die fachpool gGmbH seit dem 03.12.2015 als International Marte Meo Competence Center Ruhr aus.
Anerkannt nach §§ 10 f AWbG
Details:https://www.fachpool.de/wp-content/uploads/2018/06/Anerkennung-gem.-%C2%A7%C2%A7-10f-AWbG.pdf
Unser Arbeitsfeld
Unser hier beschriebenes Aufgabengebiet ist die Entwicklung und Durchführung aktueller Fort- und Weiterbildungen sowie neuer Konzepte für den Bereich der sozialen Arbeit, der Justiz, des Gesundheitswesens und im Elementarbereich. Unsere Angebote richten sich an alle Fach- und Führungskräfte aus den oben benannten Bereichen und andere interessierte Personen.
Durch unsere Arbeit bieten wir die Möglichkeit der Qualifizierung und der Erweiterung von Kompetenzen. Die Förderung der beruflichen und persönlichen Entwicklung führt dazu, dass neue Handlungsalternativen offenkundig werden. Wir verbinden traditionelle, gewachsene und bewährte Inhalte mit modernen, lebensweltorientierten Konzepten.
Unsere Ziele
Wir – die Fachpool gGmbH – wollen Menschen und Organisationen qualitativ hochwertige Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten anbieten. Wir geben ihnen eine Plattform, auf der sie ihre Handlungsoptionen idealerweise erweitern und verfestigen können. Durch unsere eigenen Erfahrungen und Rückmeldungen aus unseren Verbundunternehmen sind wir jederzeit in der Lage, Tendenzen und Entwicklungen in den Feldern sozialer Arbeit zu erkennen und unsere Angebote an die Entwicklungen anzupassen.