Mit Übernachtung

Zwischen Stettin und Szczecin – Von der Wiederentdeckung deutscher Geschichte in der polnischen Stadt Szczecin und in der Region Hinterpommern

Szczecin, Polen
5 Kurstage
Max. 23 Teilnehmer
Ab 420 € Kursgebühr
594 Euro pro Person bei einer Unterbringung im EZ; 420 Euro bei einer Zweierbelegung im DZ
TERMIN
So. 06.09. – Sa. 12.09.2026
Unverbindlich anfragen
Anmeldung möglich

Worum es geht

Die Seminarreise bietet die Möglichkeit, historische deutsche Spuren in der Region zu entdecken und zugleich das heutige Zusammenleben von Deutschen und Polen zu erleben. Das verständigungspolitische Seminar gibt Einblicke in die besondere Rolle der polnischen Region Hinterpommern als geschichtsträchtiger Raum. Es beleuchtet die wechselhafte Geschichte, wichtige Migrationsströme sowie die aktuellen Herausforderungen eines friedlichen, gesellschaftlichen Miteinanders in Vielfalt. Die Inhalte werden regelmäßig kritisch reflektiert und in der Gruppe diskutiert. Neben der Seminarleitung werden weitere Referierende, die vor Ort leben, als Gesprächspartner zur Verfügung stehen, damit ein möglichst breites Spektrum an unterschiedlichen Perspektiven eingefangen werden kann. 

Es finden Exkursionen in die Städte Misdroy, Swinemünde, Külz und Cammin statt.

Informationen zur Region Pommern

Die Region Pommern im Nordwesten Polens ist geprägt von einer wechselvollen Geschichte und vielfältigen kulturellen Einflüssen. Sie umfasst den östlichen Teil der historischen Landschaft Pommern einschließlich Pommerellen sowie den äußersten Osten der ehemaligen preußischen Provinz Pommern (Hinterpommern). Hinzu kommen Gebiete östlich der Weichsel, die historisch zu Preußen zählen. Ihre Ausdehnung entspricht damit in etwa der früheren Provinz Westpreußen. Die Region hat rund 2.359.573 Einwohner und verbindet historische deutsche Einflüsse mit polnischer Gegenwartskultur und ist ein Ort grenzüberschreitender Begegnungen in Ostmitteleuropa. 

In Westpommern leben Angehörige der deutschen Minderheit, die – trotz Vertreibungen nach dem Zweiten Weltkrieg und der kommunistischen Zeit – ihre Kultur und Geschichte bewahren. Organisationen wie die Deutsche Sozial-Kulturelle Gesellschaft in Stettin engagieren sich für die Pflege der deutschen Sprache, Kultur und Identität. Laut der polnischen Volkszählung belief sich die Zahl der Deutschen im Jahr 2021 auf 144.177 Personen. 

Zielgruppe:

Geschichtsinteressierte, Bildungsurlaubsberechtigte

Vorkenntnisse:

Keine

Anerkennung als Bildungsurlaub

Liegt vor für

Hessen

Auf anfrage möglich für

, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, , Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen

Kursort

Szczecin, Polen

Veranstalter

logo Deutsch-Europäisches Bildungswerk in Hessen e.V.

Deutsch-Europäisches Bildungswerk in Hessen e.V.

4 Veröffentlichungen1 aktueller Termin
4 Veröffentlichungen1 aktueller Termin

Deutsch-Europäisches Bildungswerk in Hessen e.V.

Das Deutsch-Europäische Bildungswerk in Hessen e.V. (DEBWH) ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Wiesbaden und anerkannter Bildungsurlaubsträger in Hessen.

Das DEBWH versteht sich als Brückenbauer zwischen Deutschland und seinen mittel- und osteuropäischen Nachbarn und organisiert regelmäßig verständigungspolitische Seminarreisen in Ostmittel-, Ost- und Südosteuropa.

Ziel des DEBWH ist es, durch persönliche Kontakte und Begegnungen einen intensiven Austausch zu schaffen und somit die Vertiefung eines friedlichen Miteinanders mit den Staaten Ostmittel-, Ost- und Südosteuropas zu fördern.

Im Sinne der dialogischen Grundausrichtung wird die Mehrheit unserer Veranstaltungen in Kooperation mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen durchgeführt.

Seminare & Studienreisen

Seit seiner Gründung im Jahre 1990 wurden vom Deutsch-Europäische Bildungswerk in Hessen e.V. (DEBWH) über 100 verständigungspolitische Seminare und Studienreisen organisiert. Die Seminare vermitteln Kenntnisse über politische, historische und gesellschaftliche Themen. Ziel ist es, die Teilnehmenden für eine gemeinsame Geschichte im östlichen Europa zu sensibilisieren.

In den Seminaren werden die außenpolitisch belastenden zeitgeschichtlichen Ereignisse der (Nach-)Kriegszeit gemeinsam mit der Mehrheitsgesellschaft vor Ort aufgearbeitet. Durch die Einbeziehung der deutschen und deutschsprachigen Minderheiten vor Ort wird auch auf deren Lebenssituation aufmerksam gemacht.

Die Seminare des DEBWH werden gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gemäß § 96 Bundesvertriebenengesetz (BVFG).

Aktuelle Termine sowie weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Website: https://www.debwh.de/

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Die Informationen zu diesem Inserat stammen vom Veranstalter. Bei Fragen oder zur Buchung kontaktieren Sie ihn bitte direkt.


Ab 420 € Kursgebühr
594 Euro pro Person bei einer Unterbringung im EZ; 420 Euro bei einer Zweierbelegung im DZ
TERMIN
So. 06.09. – Sa. 12.09.2026
Unverbindlich anfragen
Anmeldung möglich