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Es ist nicht genug, dass man rede; man muss auch richtig reden. William Shakespeare (1564 – 1616)
Die Stimme ist neben der Körpersprache unser unmittelbarstes Ausdrucksmittel. Unsere Stimme hinterlässt bei anderen einen tiefen Eindruck. Sie kann überzeugend sein, unsicher, einladend oder abweisend, verständlich oder missverständlich. Sie hat daher großen Einfluss auf den Erfolg unserer täglichen Kommunikation – auf den Effekt von Worten auf Gesprächspartner oder Publikum.
Ihr wirkungsvoller Einsatz kann erlernt und trainiert werden, um mehr Sicherheit beim Sprechen, auch in Stresssituationen zu erreichen, eine verbesserte Präsenz im Raum sowie ein überzeugendes, authentisches Auftreten in Stimmklang und Körperhaltung.
Neben theoretischen Inputs und (Selbst-)Reflexionen, stehen vor allem gezielte Atem-, Stimm- und Sprechübungen im Mittelpunkt der Weiterbildung. Ihr Stimmvolumen zu vergrößern, Ihre Stimme ausdrucksvoll einsetzen zu lernen, souveräner im Auftritt, kreativer im Umgang mit Sprache und flexibler in der Kommunikation zu werden, ist das Ziel. Artikulation, Sprechtempo, Pausen und Zuhörerkontakt werden bewusst gemacht und geschult.
Kurszeiten
Mo. 11.30 – 18.45 Uhr
Di/Mi/Do. 9.30 – 18.45 Uhr
So. 9.30 – 15.30 Uhr
jeweils inklusive Pausen.
Kursleitung:
Rebekka Uhlig ist Stimmkünstlerin und Stimmcoach. Seit Jahrzehnten begleitet sie Menschen in ihrer stimmlichen und kreativen Entfaltung in Kursen, Seminaren, Fortbildungen und Einzelstunden. Nach einem Studium an der Hochschule für Kunst und Musik in Bremen sowie Gesangsausbildungen bei Gudrun Heilmeyer in Bochum und bei Martina Nuber in Berlin leitet sie seit 2004 den PerformanceChor für Experimentellen Gesang in Berlin. Sie ist zudem FON-Stimmtrainerin, Seminarleiterin für Progressive Muskelrelaxation sowie Stimmtherapeutin. www.rebekka-uhlig.de
Schloss Trebnitz ist seit 2014 als Einrichtung der Weiterbildung für Erwachsene anerkannt, seit 2018 eine von vier Brandenburger Heimbildungstätten. Die Angebote finden auf der historischen Gutsanlage Schloss Trebnitz statt und haben mittlerweile einen festen Platz in der deutsch-polnischen Region eingenommen. Sie bieten ein breites Spektrum: Ob polnische Sprach- und Landeskunde mit Exkursion, die Trebnitzer Schloss-Gespräche, Fachveranstaltungen, Fortbildungen sowie Upcycling-, Zeichen- und Nähkurse - die Auswahl ist groß und findet zunehmend begeisterte Teilnehmer*innen.
Die Gutsanlage Schloss Trebnitz
Nach dem Krieg als Lazarett, Schule und Ferienlager genutzt, wurde das prachtvolle Herrenhaus nach 1992 von dem Schloß Trebnitz Bildungs- und Begegnungszentrum e. V. umfassend saniert und zur internationalen Begegnungsstätte ausgebaut. Hier treffen sich jährlich tausende Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus vielen Ländern Europas im Rahmen von Schulungs- und Bildungsangeboten. Das Haus kann besichtigt werden.
Die Alte Schmiede wurde 2013 neu saniert und mit barrierefreien Unterkünften im gehobenen Standard ausgestattet.
In der Remise, am Eingang zur Gutsanlage, befinden sich ein Dorfladen und ein Café. Hier werden regionale Produkte aus Märkisch-Oderland, wochentags Kaffee und Kuchen sowie ein Mittagsimbiss angeboten. An den Wochenenden zwischen März und Oktober bietet das internationale inklusive Juniorcafé “Kaffee zum Glück / Kawa na szczescie” selbst gemachten Kuchen, Torten sowie köstlichen Kaffee. In den Wintermonaten wird das Café sonntags von Ehrenamtlichen betrieben.
Im ehemaligen Waschhaus ist 2017 das Gustav Seitz Museum eingezogen. In der öffentlichen Dauerausstellung wird hier eine repräsentative Auswahl des bildhauerischen Schaffens des bekannten Bildhauers (z.B. Käthe-Kollwitz-Denkmal auf dem gleichnamigen Platz in Berlin-Prenzlauer Berg) und Zeichners gezeigt.
Die alte Feldsteinscheune wurde bis 1945 als Pferdestall und Getreidespeicher genutzt. Nach denkmalgerechter Sanierung befindet sich hier seit 2020 ein multifunktionaler Veranstaltungssaal, in dem Konzerte, Tagungen, Ausstellungen, Messen und Seminare bildender Kunst stattfinden.
Der Museumsgarten mit Bronzeskulpturen bietet mit Blick auf eine Streuobstwiese Ruhepausen, der “Grüne Seminarraum” Möglichkeiten des Lernens an der frischen Luft. Ein Besuch des Trebnitzer Schlossparks lohnt zu jeder Jahreszeit. Man kann um den Teich herumspazieren oder zum Ehrenhain (eine Gedenkstätte für Gefallene des Ersten Weltkriegs), der sich am Ende des Parks befindet. Ein Leitfaden in Form einer Mitmachgeschichte lenkt die Aufmerksamkeit auf die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt, Gewässer und Böden, Biotope und auf die gestalterischen Besonderheiten. Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein. Der Park ist frei zugänglich.